Aus altem Schrott und Eisen

Isidor Winkler hat zum 200. Geburtstag Don Boscos eine neue Statue geschaffen.

Der Tiroler Künstler  hat auf Initiative der Don Bosco Partnerorganisation Jugend Eine Welt rechtzeitig zum 200. Geburtstag des Jugendheiligen die lebensgroße Statue geschaffen. Aus altem Metall-, Blechstücken, Eisenstangen und Schrauben. 

Metallstücke, Blechteile, Eisenstangen, Schrauben, altes Werkzeug. Es ist ein Sammelsurium, aus dem Isidor Winkler seine imposanten Statuen zusammenschweißt. „Schrottkünstler“ - so wird der Tiroler, Jahrgang 1938, in seinem Heimatort Niederndorf bei Kufstein genannt. Dort finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche seiner Werke ausgestellt: wie der Heilige Georg hoch zu Pferd, der Heilige Florian oder ein mächtiger Stier.

Die Malerei begleitet den gelernten Koch schon Zeit seines Lebens. Seit einigen Jahren ist Winkler zudem als „Metall-Bildhauer“ tätig. Sein jüngstes Werk entstand auf Initiative der Hilfsorganisation Jugend Eine Welt: Der Heilige Don Bosco, umringt von drei Kindern. Rechtzeitig (und kostenlos) fertiggestellt zum 200. Geburtstag des Jugendheiligen.

„Ich habe versucht, die Ideen Don Boscos, seinen Einsatz für Kinder und Jugendliche, in mit Symbolen aufzuzeigen“, erklärt Künstler Isidor Winkler. Das Buch steht demnach für die Bildung, für die Don Bosco gesorgt hat, nachdem er die Kinder von der Straße geholt hat. Das Werkzeug, die Zange, steht für die Berufsausbildung und der Ball dafür, dass Spiel und Spass nicht zu kurz kommen. Das an ihm lehnende Mädchen versinnbildlicht die Geborgenheit, die Fahne stellt die Identität der Gemeinschaft dar.

(Johannes Wolf/JEW)

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