
Hoher Besuch aus der Ukraine
Bischof Maksym Ryabukha, Salesianer Don Boscos, ist Exarch der Diözese Donezk. Zwei Drittel seiner Diözese sind von Russland besetzt. Entsprechend schwierig gestaltet sich der Kontakt zu einem großen Teil der Gläubigen. In den freien Gebieten seiner Diözese gibt es kaum eine Jugendveranstaltung, an der Bischof Maksym nicht teilnimmt. Mit großem Engagement unterstützt er junge Menschen dabei, trotz der schwierigen Umstände ein möglichst normales Leben zu führen. Auch als Bischof ist er ein echter Sohn Don Boscos!
Derzeit ist er zu Besuch im deutschsprachigen Raum. Unter anderem war er bereits bei Bischof Hermann Glettler in Innsbruck zu Gast und führte Projektgespräche in der Erzdiözese Bamberg.
Nun besuchte er auch das Salesianum in Wien, wo er Provinzial P. Siegfried M. Kettner und Provinzökonom Br. Günter Mayer traf, mit denen ihn ein sehr herzliches persönliches Verhältnis verbindet. Erst vor zwei Jahren gründete er mit Unterstützung der österreichischen Salesianerprovinz und der Don Bosco Mission Austria in Saporischschja die „Don Bosco Schule“, die für viele Jugendliche ein wichtiger Anker im schwierigen Alltag in der Ukraine geworden ist.
Die Schule verfügt über einen eigenen bombensicheren Schutzbunker, wodurch der Unterricht trotz ständiger Fliegeralarme noch nie ausgefallen ist. Sie ist die einzige Schule der Stadt, die einen durchgehenden Unterricht gewährleisten konnte, da die meisten öffentlichen Schulen nicht über entsprechende Schutzeinrichtungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonal verfügen.
Wir freuen uns, dass wir unseren Teil dazu beitragen konnten, und blicken der weiteren guten Zusammenarbeit mit großer Zuversicht entgegen – damit das Leben junger Menschen gelingt.

Provinzial P. Siegfried M. Kettner und Bischof Maksym Ryabukha verbindet ein herzliches Verhältnis

Br. Günter Mayer, Geschäftsführer der Don Bosco Mission Austria unterstützte Bischof Maksym Ryabukha beim Bau der „Don Bosco Schule“

