
Kirche feiert Christ Himmelfahrt
40 Tage nach Ostern feiern die Christen am Donnerstag (14. Mai) das Fest Christi Himmelfahrt. Das Hochfest zählt zu den ältesten christlichen Festen. Gefeiert wird die leibliche Aufnahme Jesu in den Himmel, womit die Gläubigen den österlichen Glauben an die Auferstehung bekräftigen.
Nach der Auferstehung, so berichten Lukasevangelium und Apostelgeschichte, erschien Jesus seinen Jüngern vierzig Tage lang, bevor er vor ihren Augen emporgehoben wurde und eine Wolke ihn ihren Blicken entzog. In Tirol und Kärnten lebt mancherorts rund um den Feiertag auch ein Brauch weiter, der die "Himmelfahrt" symbolisch nachstellt: In Kirchen wird eine Christusfigur im Kirchenraum an Seilen hochgezogen und verschwindet durch eine Öffnung in der Decke - oft "Heilig-Geist-Loch" genannt. Premiere feiert der Brauch heuer in der Tiroler Pfarre Nassereith, wo die Figur des auferstandenen Herrn erstmals feierlich "aufgezogen" wird.
In unserer Pfarre Amstetten Herz Jesu empfangen Kinder zu Christi Himmelfahrt tradtionell die Erstkommunion.
Vorbereitung auf Pfingsten
Christi Himmelfahrt wurde erst ab dem 4. Jahrhundert als eigenständiges Fest 40 Tage nach Ostern gefeiert. Davor wurde die Himmelfahrt des auferstandenen Jesus zu Pfingsten mitgefeiert. Die Zahl der 40 Tage hat eine besondere Bedeutung. Die Zahl 40 kommt in der Bibel oft vor (Israeliten wandern 40 Jahre in der Wüste, 40 Tage Versuchung Jesu in der Wüste) und bedeutet die Zwischenzeit vor einem Neubeginn. Auf Christi Himmelfahrt folgt die neuntägige Vorbereitungszeit auf das Pfingstfest (Pfingstnovene).

