„Tut, was er euch sagt“
Johannesevangelium 2,5: Maria sagt zu den Dienern: „Tut, was er euch sagt.“
Gedanken zum Don-Bosco-Tag am 31.01.2026
„Tut, was er euch sagt“
Johannesevangelium 2,5: Maria sagt zu den Dienern: „Tut, was er euch sagt.“
Gedanken zum Don-Bosco-Tag am 31.01.2026
„Was er euch sagt, das tut“
(Joh, 2,5)
– Glaubende Menschen, befreit zum Dienen
Gedanken zum Don-Bosco-Tag am 31.01.2026
Ein Ruf zuzuhören und in Freiheit zu dienen
Jahr für Jahr ist der Jahresleitgedanke eine Gelegenheit für die gesamte Don-Bosco-Familie, sich mit einem bestimmten Thema zu beschäftigen. Ziel ist, durch Gebet, Reflexion, Zuhören und Austausch Nahrung für den eigenen spirituellen, charismatischen und pastoralen Weg zu finden.
Der Jahresleitgedanke 2026 „Was er euch sagt, das tut!“ ist nicht nur ein bekanntes Bibelzitat, sondern ein echtes pastorales Bekenntnis. Die Aufforderung wird direkt zu Beginn des Evangeliums von Maria ausgesprochen. Der Rahmen ist ein Fest, die Hochzeit zu Kana, das plötzlich zu enden droht: der Wein ist aus. In dieser schwierigen Situation fordert Maria alle Diener dazu auf, aufmerksam zu sein für das, was Jesus sagen wird.
Marias Worte an die Diener in Kana (Joh 2,5) enthalten eine Pädagogik des Zuhörens wie auch des Antwortens. Eine Pädagogik, die sich jeder Form des passiven Gehorsams entgegenstellt. Maria sagt nicht einfach: „Gehorcht“, sondern sie fordert zu einem persönlichen, aktiven und proaktiven Zuhören auf: „Was er euch sagt“. Es ist eine Aufforderung, Christus zu vertrauen, ein Vertrauen, das eine Geste der Verantwortung wird, die ihrerseits authentische Freiheit hervorbringt.
Der Untertitel des Jahresleitgedankens „Glaubende Menschen, befreit zu dienen“ vervollständigt das Bild mit einem wesentlichen Zug: Aus dem Glauben entsteht Freiheit, aus der Freiheit entspringt das Dienen, das ist eine Freiheit, die, wenn sie gelebt wird, die anderen frei macht.
In der salesianischen Tradition bedeutet dies: den jungen Menschen helfen, Vertrauen zu haben und zu schenken; sie zu begleiten und zu erziehen, Entscheidungen zu treffen, die sie ermächtigen, im Hinblick auf das Ziel „gute Christen und verantwortungsbewusste Staatsbürger“ zu formen.
Das Dienen wird dabei als Höhepunkt des Weges gesehen, von der Verwurzelung des Glaubens zur Freiheit zum Dienen, das alles als natürlicher Ausdruck eines Schrittweisen Wachstums der empfangenen Liebe.
Der Jahresleitgedanke 2026 will in einer Zeit großer Veränderungen und Herausforderungen, aber auch ungeahnter Möglichkeiten ein geistlicher Weg sein, ein Kompass für das Wachstum des Glaubens auf persönlicher Ebene und der pastoralen Erfahrung auf gemeinschaftlicher Ebene. Als Mitglieder der Don-Bosco-Familie sind wir aufgerufen, im Glauben an Christus verwurzelt der Wirklichkeit zuzuhören.
Strenna in weiteren Sprachen
| VIDEOBOTSCHAFT 2026 |
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Don Bosco gab den Jugendlichen seines Oratoriums am Neujahrstag immer einen prägenden Gedanken für das kommende Jahr mit auf den Weg, die sogenannte „Strenna“. Diese Tradition führt auch der Generalobere, der direkte Nachfolger Don Boscos, Don Fabio Attard fort und schlägt der ganzen Don-Bosco-Familie ein Leitthema für das Jahr vor.
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