Ferien in Adriach

Kinder und Jugendliche der Pfarre Graz Don Bosco verbrachten eine Woche im Ferienlager - ein Erlebnisbericht.
Jedes Jahr veranstaltet Graz Don Bosco ein Ferienlager in Adriach.

Auch in diesen Sommerferien war es in der zweiten Ferienwoche wieder so weit: Für zahlreiche Kinder und Jugendliche und einem Team aus engagierten Betreuern und den beiden Köchinnen, die jeden Tag ausgezeichnete Gerichte auf die Tische zauberten, ging es auf nach Frohnleiten ins Ferienlager mitten im Wald nahe der Burg Rabenstein.

Nach der Ankunft und einer kurzen Eingewöhnungsphase folgte das erste Spiel um die Gruppengemeinschaft zu stärken und sich näher kennenzulernen. Es war aber alles andere als eines der allseits bekannten und mehrmals durchgekauten Kennenlernspiele. Alle gingen auf Autogrammjagd und suchten sich etwa zu der Aussage „Diese Person hat blaue Augen“ die Unterschrift einer Person, auf die die Aussage zutraf. Ähnlich war es mit der Regelverkündung. Weit verbreitet ist das Phänomen, bei dem es darum geht, einfach wichtigeres zu tun zu haben als genau zuzuhören, wenn es um die ohnehin meist allseits nur zu gut bekannten und oft gehörten Regeln geht. Deshalb ersetzten wir die offiziellen Regeln kurzerhand durch einen Leitfaden in Form kurzer Gedichte, der die Kinder und Jugendlichen durch ihre Ferienzeit begleitete. Und hatten so gleich die volle Aufmerksamkeit auf unserer Seite.

An zwei Abenden gab es Lagerfeuer, bei dem Steckerlbrot und Mais gegrillt wurden.

Die ersten Tage zogen ins Land und wurden mit einem reichhaltigen Sport- und Spielprogramm verbracht. Auch der Besuch des Waldes war sehr beliebt und besonders die Jüngeren verbrachten viel Zeit damit, sich ihre eigenen Resistenzen mitten im Wald zu errichten. Zum Essen kamen sie dann aber doch lieber pünktlich ins Basislager, auch wenn der Fund von einem Parasol und einigen Eierschwammerln nach langer Suche auf puren Überlebenswillen in freier Natur hindeutete.

Neben den festen Mahlzeiten gab es immer wieder frisches Obst als kleinen gesunden Zwischensnack. Obst lieferte dann auch oftmals die nötige Energie für die Bewältigung des anstehenden Programms, das jeden Tag neu kreiert wurde. Niemand kam zu kurz - egal ob jung oder älter, für jeden und jede war etwas dabei.

Am Mittwoch ging es ins Schwimmbad. Zugegeben war es bis zum ersehnten kühlen Nass nicht gerade ein Katzensprung, dennoch nahmen alle tapfer die Herausforderung an. Mit der Aussicht auf den bevorstehenden Frohnleitenbesuch und in freudiger Erwartung auf Eis und all die anderen Attraktionen in der Ortschaft wurde der Abstieg mühelos bewältigt. Wir trotzten dem einstündigen Gewitter und harrten im Bad aus, damit wir wenig später im strahlenden Sonnenschein das ganze Schwimmbad mehr oder minder für uns alleine hatten und den späten Nachmittag noch voll auskosten konnten. In Sachen Kost ging es dann auch weiter - den Aufstieg erleichterte die Aussicht auf das bevorstehende Abendessen erheblich.

In Sachen Bettruhe gab es strikte Vorgaben, damit alle ausgeschlafen in jeden neuen Morgen starten und das Beste aus dem vor ihnen liegenden Tag machen konnten. Um die späten Stunden nichts desto trotz bestmöglich zu nutzen, wurden an zwei Abenden Lagerfeuer (samt Steckerlbrot, Mais und sonstigem Grillgut) veranstaltet. Nach weiteren aktionsreichen Tagen erfolge am letzten Abend dann die lange Nacht der Disco, für die dementsprechende technische Ausrüstung war gesorgt.

Mein persönliches Highlight war das interne Improvisations-Theater, das bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut ankam und es sogar bis zu einer offiziellen Aufführung vor versammelter Mannschaft brachte. Das gut besetzte Ensemble, von sehr jung bis jugendlich, sorgte ordentlich für Stimmung und war neben dem Kreativprogramm (Zeichnen, Rätseln …) eine gelungene Ergänzung zu all den sportlichen Aktivitäten. 

Alle Beteiligten blicken somit zurück auf ein erfolgreiches Ferienlager, bei dem es uns besonders an Spiel und Spaß niemals mangelte und unter den Feriengästen zahlreiche neue Freundschaften geknüpft wurden.

(Bianca Strauss)

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