Zum salesianischen Herzen

Die erste schulpastorale Fahrt nach Turin mit Schüler/innen der Don Bosco Schulen Vöcklabruck.

Zu Pfingsten, von 8. bis 12. Juni 2019, war es so weit: Das erste Mal unternahmen Schüler/innen der Don Bosco Schulen aus Vöcklabruck eine schulpastorale Fahrt nach Turin und Mornese und suchten jene Orte auf, an denen die weltweite Don Bosco Familie entstanden ist.

Begeistern ließen sich dazu acht Schülerinnen und drei Schüler, die gemeinsam mit Schwester Elisabeth Siegl, Schwester Zäzilia Holzer sowie Pater Johannes Haas am Samstag um sechs Uhr früh den Kleinbus bestiegen, um sich durch den Pfingstverkehr in den Piemont zu wagen.

Ankunft am Colle Don Bosco
Die erste Unterkunft war direkt am Colle Don Bosco, wo Don Bosco geboren und aufgewachsen war. Dort besichtigten wir sein altes Familienhaus, das in seiner Einfachheit und Ärmlichkeit beeindruckt, sowie den Tempio, jene Kirche, die als Zentrum eine riesige Figur des Auferstandenen hat, als Zeichen der optimistischen Spiritualität Don Boscos. Den Pfingstgottesdienst feierten wir in der kleinen Maria-Hilf-Kapelle, die wir mit unserem Gesang spielend ausfüllten. Anschließend machten wir noch einen kleinen Ausflug nach Chieri, wo Don Bosco studiert hatte, um ein wenig durch die Altstadt zu schlendern und ein Eis zu genießen. Den Abend ließen wir mit einem gemütlichen Grillen ausklingen.

Zum salesianischen Herzen
Am zweiten Tag fuhren wir ins salesianische Herz: nach Valdocco, einem Stadtteil von Turin, wo uns bereits Pater Bernhard Maier erwartete und uns eine spannende Führung durch das Gelände bot. Es war ein besonderer Moment, am Grab Don Boscos und Maria Mazzarellos zu stehen und sich vorzustellen, dass diese riesige Maria-Hilf-Basilika von Don Bosco erbaut wurde, ohne dass er vorher wusste, woher er das nötige Geld auftreiben könnte. Anschließend besuchten wir das Zentrum Turins.

Zuerst gingen wir an den Ort, an dem Don Bosco seinen ersten Buben in der Sakristei getroffen und sein erstes Oratorium gegründet hatte: zur Franz-von-Assisi-Kirche. Dann konnte jeder selbst entscheiden, was er/sie wollte – einen guten Kaffee, ein Eis, ein wenig shoppen …

Reise nach Mornese
Pfingstmontag abends fuhren wir weiter zu unserem nächsten Quartier – eineinhalb Autostunden bis Mornese, jenem kleinen Dorf in den Weinhügeln, in dem Maria Mazzarello aufgewachsen war und zunächst ganz unabhängig von Don Bosco die gleichen Ideen verwirklichte wie er.

Die Don Bosco Schwestern erwarteten uns schon im Hof des Collegios, um uns mit italienischer Warmherzigkeit zu begrüßen. Am nächsten Tag gingen wir die Lebensstationen Maria Mazzarellos ab: Ihr Geburtshaus, die Valponasca, wo wir wieder miteinander Messe feierten und das Ambiente der Weinberge mit frischgelieferter Pizza genossen, die Häuser im Dorf, wo sie ihr Oratorium mit den Mädchen begann, und natürlich die Pfarrkirche, bei der wir eine bewegliche Krippe bestaunten. Nachmittags und abends wurde der Hof des Collegios für unser persönliches Oratorium genutzt: Volleyball, Basketball, Tischtennis, singen, spielen … alles hatte unkompliziert Platz.

Nach sehr erfüllten Tagen fuhren wir schließlich am Mittwoch nach Pfingsten wieder heim, diesmal zum Glück ohne Staus und mit weit weniger Zeitaufwand. In diesen Tagen haben wir nicht nur die salesianischen Orte kennengelernt, sondern auch einander, und diese frohe unkomplizierte Atmosphäre untereinander genossen.

(Sr. Elisabeth Siegl und Sr. Zäzilia Holzer)

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