Wunder geschehen durch Teilen

In Erinnerung an das Maroniwunder werden 5.200 Schokolademaroni in Österreich verteilt.
Der Korb für die Gäste des Pfarrballs im Don Bosco Haus
„Ein kleines Maroniwunder?“ - in etwas mehr als einer Stunde waren 400 Maronikarten vor dem Eingang zum Schlosspark Schönbrunn verteilt.

Samstag, 27. Jänner 2018 – ein kühler, trüber Wintertag in Wien. Um 12 Uhr kehrt die kleine Gruppe Salesianischer Mitarbeiter zurück ins Wiener Don Bosco Haus. Zwei Stunden haben sie bereits in der Hietzinger Hauptstraße gestanden und den süßen Gruß von Don Bosco verteilt. Die Schokolademaroni passen gut zum bevorstehenden Don Bosco Fest und viele Passantinnen und Passanten nehmen die Karte mit. Pater Josef Bauernfeind, rüstiger Salesianer, trug sogar seinen Talar und die alte traditionelle Kopfbedeckung, das Birett. Bereits am Vortag hat er vor einem Supermarkt unweit des Don Bosco Hauses fleißig bei der Verteilaktion mitgewirkt und sogar unverhofft eine kleine Spende für die Salesianer erhalten.

Prominentester Gast war am Vormittag die Hietzinger Bezirksvorsteherin Silke Kobald (2.v.l.). Sie kennt Don Bosco bereits gut und wünschte der Aktion „Viel Erfolg“.

„Die Reaktionen der Menschen waren untereschiedlich“, berichtet Christiane Liebl, während sie sich beim Mittagessen auf die wärmende Suppe freut. Unterstützt von Andreas Pöltl und Elisabeth Vhylidka wollen die Salesianischen Mitarbeiter vor allem eines zeigen: Don Bosco ist ein fröhlicher Heiliger. 

Pünktlich um 13:45 Uhr bricht die kleine Karawane auf, um mit der Straßenbahn zum Eingang des berühmten Schönbrunner Schlossparkes zu fahren. Erstes Aufsehen erregt eine lebensgroße Figur Don Boscos, die die Fahrt gut übersteht und nun beim schmiedeeisernen Tor als eine Art Stummer Diener freundlich grüßt. Jeder nimmt einige Karten auf und los geht’s: „Ein kleines Maroniwunder“, „Eine Schokolade von Don Bosco“, „Ein Gruß von Don Bosco“ und so weiter.

Zwei Pensionistinnen blicken kurz auf die Karte. Eine sagt: „Don Bosco. Den kennen wir, ja! Alles klar.“ Der große Sack wird immer leerer. Die letzte Maroni ist verteilt, Don Bosco verabschiedet sich von seinem Standplatz und zurück geht es mit der Straßenbahn.

Im Don Bosco Haus wird der Korb wieder gefüllt, denn am Abend ist ein großer Pfarrgemeindeball – die Gäste erhalten auch hier „einen Gruß von Don Bosco“, denn das Maroniwunder geht weiter.

Pater Josef Bauernfeind trug sogar seinen Talar und die alte traditionelle Kopfbedeckung, das Birett. Er hat fleißig bei der Verteilaktion mitgewirkt.

Das Maroniwunder
Es geschah am 2. November 1849. Don Bosco hatte den Jugendlichen in seinem Haus Maroni versprochen. Für mehrere hundert Burschen waren aber nur drei Kilo Maroni im Korb. Don Bosco meinte dazu optimistisch: „Ich habe allen versprochen, dass sie davon bekommen. Jetzt teilen wir einmal aus.“ Es wurde ausgeteilt und ausgeteilt, der Korb wurde nicht leer. Die Maroni reichten für alle.

Pfarrer Helmut Rodosek aus Graz Don Bosco ging "einkaufen" und verteilte beim Supermarkt Maronigrüße.

Fleißig im Einsatz: 1.000 Schokolademaroni verteilte das Don Bosco Schülerheim Klagenfurt in zwei HTLs-

Über die Schokomaroni der Don Bosco Schwestern in Salzburg Sankt Martin freuten sich die Jüngsten gerüchterweise mehr über die Schoko als über die Maroni.

Über die Schokomaroni der Don Bosco Schwestern in Salzburg Sankt Martin freuten sich die Jüngsten gerüchterweise mehr über die Schoko als über die Maroni.

„Stell dich in das Licht der Sonne“ erklang es immer und immer wieder, während Erzbischof emeritus Alois Kothgasser in Baumkirchen die Kinder segnete. Auf dem Weg zum Fest bei den Don Bosco Schwestern gab es als Wegzehrung zur Freude von Groß und Klein eine Schokomaroni.

Die Firmlinge der Salesianerpfarre Herz Jesu im niederösterreichischen Amstetten und ihre Begleiter waren zwei Tagen in der Innenstadt unterwegs, um Leute auf Don Bosco anzusprechen. Wie waren die Erfahrungen? „ Unsere Jugendlichen waren so von der Aktion begeistert, dass sie gerne wieder bereit wären auf die Straße zu gehen“, berichtet die Michaela Böldl, pastorale Helferin in der Gemeinde.  

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