Wirtschaft als Motor in Afrika

Zum Internationalen Tag der Jugend erinnert die Don Bosco Mission Austria an das Potential junger Menschen.
Netzwerktreffen bei der Don Bosco International Educational Exhibition – Educata Ghana 2018 in Accra

Der Kontinent Afrika ist jung und dynamisch. Aber das Leben vieler Jugendlicher und junger Erwachsener ist oftmals geprägt von Armut und Perspektivenlosigkeit.

Denn es fehlt an Bildungsmöglichkeiten, Infrastruktur und Arbeitsplätzen. Um den Menschen einen Weg aus der Armut zu ermöglichen, führen die Salesianer Don Boscos in vielen Ländern Ausbildungsstätten. „Es braucht dabei mehr Investitionen ausländischer Unternehmen, damit diese hoch motivierten Jugendlichen in den heimischen Arbeitsmarkt zu integriert werden können.“ Das meint Salesianerbruder Günter Mayer, Geschäftsführer der Don Bosco Mission Austria. Der gelernte Kaufmann kennt die Situation vieler Länder in Afrika. Er selbst hat 17 Jahre als Missionar in Ghana gearbeitet und in dieser Zeit mehrere Berufsbildungszentren mit aufgebaut.

Bruder Günter Mayer erzält mehr im Interview mit Vatican News 

„Don Bosco Tech Africa“ als regionales und globales Netzwerk
Ein erster konstruktiver Ansatz ist das junge, vor fünf Jahren gegründete Berufsbildungsnetzwerk „Don Bosco Tech Africa“. Hier kooperieren 98 Berufsausbildungseinrichtungen der Salesianer in 35 Ländern Afrikas mit jährlich rund 30.000 Auszubildenden. Mit „Don Bosco Tech Africa“ wurde eine regionale und globale Marke geschaffen, die sich auf effizientes Ressourcenmanagement, technische Schulungen und Fachkräftetraining spezialisiert hat. Die Salesianer Don Boscos gehören damit zu den wenigen Trägern, die als überregional agierende Akteure afrikaweit eine signifikante Bedeutung in der Berufsbildung haben.

Günter Mayer weiß: „Eine Veränderung der Gesellschaft kann nur durch eine gute Ausbildung geschehen."

Günter Mayer fordert aber auch österreichische Unternehmen auf, verstärkt in die Wirtschaft in den Ländern Afrikas zu investieren, denn „eine nachhaltige Form der Entwicklungshilfe ist die Schaffung von Arbeitsplätzen, damit im Land eine Wertschöpfung entsteht.“

Zudem ist es auch wichtig, dass Ausbildungsstätten mit Unternehmen Kooperationen eingehen. „Unternehmen sollen sich beim Aufbau von Berufsbildungseinrichtungen beteiligen. Dadurch tragen auch Wirtschafter zur Entwicklung des jeweiligen Landes bei“, meint Günter Mayer. Besonders fördern die Salesianer nachhaltige Projekte, die den ökologischen Fußabdruck verringern wie Solartechnik oder den Einsatz von regionalen Ressourcen. So bleibt mehr Wertschöpfung im jeweiligen Land.

Günter Mayer weiß: „Eine Veränderung der Gesellschaft kann nur durch eine gute Ausbildung geschehen. Unser Ziel ist es, vor Ort Perspektiven schaffen und Maßnahmen für positive Veränderungen zu setzen. Das kann aber nur geschehen, wenn wir die Länder in Afrika als Partner auf Augenhöhe sehen.“

Die Don Bosco Mission Austria unterstützt Schulen und Berufsausbildungszentren der Salesianer in mehreren Ländern Afrikas und bittet um Spenden: IBAN AT33 6000 0000 9001 3423 und BIC BAWAATWW
Spenden sind steuerlich absetzbar!

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