Pfingsten: #WEAREFAMILY

Eine Rückschau auf das Don Bosco Jugendfestival.
Kreative Künstlerinnen und Künstler

Zu Pfingsten traf sich die Salesianische Jugendbewegung im Don Bosco Haus zu einem fast internationalen Festival. Vorbereitet wurden die abwechslungsreichen Tage in Wien von Salesianern, Don Bosco Schwestern, Salesianischen Mitarbeitern und einem Team junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Pfingstsamstag ist ein Frühsommertag mit strahlendem Sonnenschein. Auf dem großen Sportplatz hinter dem Don Bosco Haus sind schon einige Zelte zum Übernachten aufgebaut. Seit 15 Uhr kommen die Gäste an. Burschen und Mädchen aus Wien, Klagenfurt, Vöcklabruck und Stuttgart. Außerdem sind junge Flüchtlinge aus Syrien mit dabei. Bis zu 120 Gäste feiern dieses Pfingstfest mit Don Bosco. Das Programm ist abwechslungsreich, sehr bunt, sportlich und auch herausfordernd.

Schwester Ulrike und David begrüßen die Gäste, beim Empfang im Foyer des Don Bosco Hauses erhalten alle ein Spruchband und ein Lächeln dazu. Weiter geht es mit dem offiziellen Programm ab 16 Uhr. Zunächst tummeln sich acht Fußballteams, die um den Sieg kämpfen. Schließlich entscheidet der erst am Mittwoch zuvor gegründete „FC Deutschkurs“ das Turnier für sich. Diesem Team zollen viele besonderen Respekt, da aufgrund des Ramadan einige muslimische Spieler nichts trinken können und dennoch wacker spielen.

Wer sich nicht am Fußballfeld körperlich oder als Fan emotional verausgabt, kann es auch ruhiger angehen: Besonders Mädchen interessieren sich für das Angebot der Maniküre mit auffallend viel Glitzerstaub. Es schwebt Rauch über giftgrünen Flüssigkeiten, die man aber trotzdem trinken kann. Andere bemalen mit viel Geduld Stoffe. An einer anderen Station wird die Haut kunstvoll mit Ornamenten bemalt. Beim Jonglieren beweisen viele Geschick. Pater Rudi traut sich auf die Slackline und balanciert mithilfe zweier Jugendlicher geschickt auf dem Seil. Kunterbunte Häkelarbeiten zeigt die Salesianische Mitarbeiterin Eli anderen Burschen und Mädchen. Eine Herausforderung ist der Arabisch-Crashkurs mit Mahmod vom Projekt „Don Bosco für Flüchtlinge“. Stillere Momente erwarten die Jugendlichen in der Kapelle.

Spektakulär anzusehen ist als Höhepunkt des Abends die beeindruckende Feuershow. In der Tradition Don Boscos hält Provinzial Pater Petrus eine „Gute Nacht“ mit einem guten Gedanken zum Abschluss des Abends.

Der Festgottesdienst ist am Pfingstsonntag erst für 11.30 Uhr angesetzt. Eine Open-Air-Messe mit Heurigenbänken auf dem Sportplatz erinnert an Don Bosco, der gemeint hat: „Beten kann man auch auf dem Spielplatz.“ Der junge Salesianer Hannes leitet die Musik. Pater Simplice predigt mit Geschichten und mit Fragen an die Jugend: „Kann ich mit dem Heiligen Geist etwas anfangen? Spüren wir ihn in unserem Leben? Pfingsten ist ein lebendiges Kommen.“

(Sophie Lauringer, Fotos: Franz Rupprecht und Leo Arul Doss SDB)

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