Verheerender Wirbelsturm über Mosambik

Für die Soforthilfe werden dringend Medikamente, sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und Hygieneartikel benötigt.
Foto: ANS

Der Wirbelsturm Idai, der vor einer Woche über Mosambik, eines der ärmsten Länder im Südosten Afrikas, fegte, hinterlässt Bilder der Verwüstung. Nur langsam wird das komplette Ausmaß der Katastrophe bekannt.

Nach ersten Schätzungen sind rund 2,6 Millionen Menschen von der Naturkatastrophe betroffen, die zu einer der "schlimmsten Klimakatastrophen werden könnte, die jemals in der südlichen Hemisphäre beobachtet wurden", so UN-Vertreter am Dienstag.

Der Zyklon hat vor allem in der Stadt Beira an der Küste von Mosambik große Schäden und Chaos verursacht. Es bilden sich Binnenmeere, Straßen sind gebrochen, Treibstoff und Trinkwasser sind rar, die Menschen haben nichts zu essen", erklärt Salesianerpater Pescador aus Mosambik.

Die Salesianer Don Boscos stehen den leidenden Menschen nahe. Die Missionare mobilisieren, um den Opfern mit Lebensmitteln, Kleidung und Grundbedürfnissen zu helfen. Die Gemeinden, in denen die Salesianer wohnen - Maputo, Moamba, Inharrime, Matundo und Moatize -, waren nicht ernsthaft betroffen. "Wir werden der leidenden Bevölkerung so gut wie möglich helfen", erklären die Ordensleute.

Die Situation in der Region Chimanimani in Simbabwe ist ebenfalls sehr ernst, es gab viele Tote, die zerstörten Gebiete sind nur schwer zugänglich, was Rettungsmaßnahmen erschwert. Das Büro des Internationalen Rettungskomitees (ICR) im Land hat erklärt, dass "nach dem Zyklon Idai der Ausbruch von Epidemien und die Ansteckung von Cholera und Malaria befürchtet wird."

Auch in Malawi gab es viele Todesopfer, hunderte Verwundete und über 140.000 Menschen, die vertrieben wurden.

Der Generalobere der Salesianer Don Boscos Pater Ángel Fernández Artime, drückt seine Solidarität aus: "Wir danken Gott, der uns in schwierigen Zeiten immer begleitet. Ich lade Sie ein, sich nicht entmutigen zu lassen und alle Ihre Kräfte in den Dienst der Menschen zu stellen die uns am meisten brauchen."

Die Don Bosco Mission Austria unterstützt die Nothilfe der Salesianer Don Boscos vor Ort. Für die Soforthilfe werden dringend Medikamente, sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und Hygieneartikel benötigt.

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(DBMA)

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