Total beeindruckend

Ein erster Rückblick vom Weltjugendtag in Krakau.
Auf dem Weg zum gemeinsamen Tag der Salesianischen Jugendbewegung.

Mit einer großen Messe mit Papst Franziskus ist der Weltjugendtag in Polen zu Ende gegangen. Das 79-jährige Kirchenoberhaupt ermutigte die Jugendlichen zu Selbstvertrauen und zur Überwindung von falscher Scham und Vorurteilen. Franziskus drängte die jungen Gläubigen, für eine neue Gesellschaft des Dialogs und gegen Hass und Ressentiments einzutreten.

Über und die Radpilgergruppe der teilnehmenden Salesianische Jugendbewegung beim Weltjugendtag berichtet auch der ORF in der Sendung „Orientierung“

Nachdrücklich bat Franziskus, an die Macht der Barmherzigkeit zu glauben. Sie sollten denen widerstehen, die "versuchen, euch einzureden, dass Gott fern, streng und wenig einfühlsam ist, gut mit den Guten und böse mit den Bösen", so der Papst. "Sie mögen euch als Träumer beurteilen, weil ihr an eine neue Menschheit glaubt, die den Hass zwischen den Völkern nicht annimmt, die die Grenzen der Länder nicht als Barrieren ansieht und die eigenen Traditionen ohne Egoismen und Ressentiments hütet." Gott lade ein zum "wahren Mut, stärker zu sein als das Böse, indem wir alle lieben, sogar die Feinde".

Zu den symbolstärksten Momenten zählte der Besuch des Papstes im ehemaligen deutschen Konzentrationslager Auschwitz. An der Schlussmesse am Sonntag auf einem Freigelände bei Krakau nahmen nach vatikanischen Angaben rund 1,5 Millionen Menschen teil. Rund 3.000 Jugendliche waren aus Österreich mit dabei. Der nächste Weltjugendtag findet 2019 in Panama statt.

Don Bosco Tag: Jesus begegnen

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Die Salesianische Jugendbewegung kam am 27. Juli zu ihrem schon traditionellen Treffen während des Weltjugendtages zusammen. Auf dem EXPO-Fair-Gelände beteten und diskutierten Jugendliche aus 41 Ländern – unter ihnen war auch die 47-köpfige österreichische Gruppe – mit dem Generaloberen der Salesianer, Don Angel Artime und mit der Generaloberin der Don Bosco Schwestern, Madre Yvonne Reungoat. Im Mittelpunkt standen Fragen zu den Herausforderungen für ein Leben in Barmherzigkeit in Tagen der Gewalt und des Terrors. Sie sollten nicht in der Angst leben, nichts verändern zu können. Einheit ist eine Stärke, lautete die Antwort. Die Aufgabe sei es, den Mitmenschen mit Anteilnahme begegnen.

Zum Jugendfest am Nachmittag kamen dann 6.000 junge Menschen aus 55 Ländern: Spiele, Tanz, Musik und Anbetung. Es war ein typisch salesianisches Programm nach dem Vorbild des ersten Spielhofes von Don Bosco in Turin-Valdocco. Österreich war mit einem Tanz vertreten, bei dem eine Mash-up von Polka, Walzer und Line dance gebracht

Der Tag endete mit einer Guten-Nacht-Ansprache von Madre Yvonne und Don Artime: "Jesus, Don Bosco und Maria Mazzarello werden zu jedem von euch während dieser Tage sprechen." Jedes salesianische Haus soll ein weiteres Valdocco oder Mornese sein, wo durch die Ansprache und die Aktivitäten junge Menschen dazu hingeführt werden, Jesus zu begegnen, so dass er ihre Herzen berühren kann. Das ist der Wunsch der Don Bosco Schwestern und der Salesianer.

Sarah Kusché von der Salesianischen Jugendbewegung berichtet: „Wir waren in der Pfarre untergebracht, in der Johannes Paul II. seine erste Messe gefeiert hat. Außerdem hat die gemeinsame Zeit in Krakau auch viele neue Freundschaften mit den salesianischen Jugendbewegung in Deutschland entzündet.“ Während der Vorbereitungstage in Oswiecim (Auschwitz) besuchte die Pilgergruppe den berühmten Marienwallfahrtsort Czesochowa (Tschenstochau) mit der Schwarzen Madonna, die Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau und den Geburts- und Taufort des heiligen Johannes Paul II.

(ANS/KAP/red)

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