Sportkaplan verlässt Olympische Spiele

Pater Bernhard Maier SDB legt nach 30 Jahren seine Aufgaben als ehrenamtlicher Spitzensportseelsorger zurück.

Seit 1984 begleitete Pater Maier die österreichischen Mannschaften zu den Olympischen Spielen. Bei den Sommerspielen in London 2012 war er zum 16. Mal als Olympiakaplan dabei und betreute zum 7. Mal die paralympischen Sportler, deren Kaplan er seit dem Jahr 2000 ist.

Die Verbindung von Sport und Religion prägte das Leben von Pater Maier. Seitdem er 1967 in den Orden der Salesianer Don Boscos eingetreten ist, war er seelsorglich erfolgreich, später konnte er sich auch als Wissenschaftler einen Namen machen. In zahlreichen Büchern und Schriften zeigt er den Weg zu einem fairen und dopingfreien Sport auf.

Mit 62 Jahren legt Pater Maier nun sein Amt zurück. „Es ist an der Zeit, dass diese wunderschöne, aber herausfordernde Spezialseelsorge in jüngere Hände gelegt wird“, meint der Sportkaplan. Er will sich jetzt ganz auf die Schulleitung im Don Bosco Gymnasium Unterwaltersdorf konzentrieren. Im Bereich des Sports wird er in der Ethikkommission der Nationalen Anti-Doping Agentur Austria (NADA) weiterarbeiten, sowie am Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport der Universität Wien seine Vorlesung „Einführung in die Sportethik“ abhalten.

An alle Verantwortlichen im Sport appelliert Pater Maier, auch einem neuen Sportkaplan dieses große Vertrauen zu schenken. Diese Position ermöglicht in dem von großem Erfolgsdruck geprägten Bereich des Berufs- und Spitzensports, die menschliche Seite in besonderer Weise hervorzuheben und zu fördern, v.a. bei Misserfolgen, Verletzungen und Konflikten.

 

Rückfragen und Fotos:
Mag. Markus Schauta

Don Bosco Öffentlichkeitsarbeit
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