Schulschließungen und Lockdown

Die Don Bosco Míssion Austria unterstützt weltweit Bildungsprojekte
© Don Bosco Mission Bonn Remil Thilak

Die Corona-Pandemie führt nach Ansicht von Papst Franziskus zu einer „Bildungskatastrophe“.
Von den weltweiten Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie waren zeitweise 1,5 Milliarden Kinder betroffen. Noch immer können mehrere hunderte Millionen Schüler nicht in die Klassenzimmer zurück. Fast die Hälfte von ihnen hat keine Chance auf Online-Unterricht. Die Pandemie verstärkt die Ungleichheit. Das gilt für reiche Industrienationen, aber noch viel mehr für arme Länder.

Papst Franziskus warnt vor den negativen Folgen von Online-Unterricht für Kinder und Jugendliche. Der Wechsel auf digitale Unterrichtsangebote habe eine „ausgeprägte Ungleichheit zwischen den pädagogischen und technologischen Möglichkeiten“ ans Licht gebracht, sagte der Papst beim Jahresempfang für die Botschafter im Vatikan.

Beispiel Indien: Online-Unterricht erreicht die wenigsten
Bis heute sind für viele Kinder und Jugendliche die Schulen in Indien wegen der Corona-Pandemie geschlossen, seit fast einem Jahr. Manche Schulen bieten digitalen Unterricht an. Der Online-Unterricht wird die Bildungskluft im Land wahrscheinlich noch vergrößern. Nicht einmal zehn Prozent der Familien mit Schulkindern haben zu Hause einen Computer und Internet. Aber nicht nur die Bildungskluft wird größer, sondern auch psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen, wie Depressionen, drohen zuzunehmen.

Die Salesianer Don Boscos stehen in diesen schwierigen Zeiten noch enger an der Seite der Kinder und Jugendlichen. Die Don Bosco Mission Austria unterstützt weltweit Bildungsprojekte der Salesianer Don Boscos: www.donboscomissionaustria.at

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