Salesianische Wallfahrt ins Heilige Land

Protokoll einer Pilgerreise nach Israel bzw. Palästina von Schwester Sylvia Steiger

Diese Reise, die vom 27. Dezember 2019 bis 4. Jänner 2020 stattfand, war für 50 Personen geplant, die Nachfrage war jedoch wesentlich größer. Die Teilnehmenden kamen aus Österreich und Deutschland, bunt gemischt, auch vom Alter her. Alle haben Verbindung zu den Don Bosco Schwestern oder den Salesianern Don Boscos: Mitarbeiter/innen, Angestellte und Freunde bzw. Freundinnen Don Boscos. Und alle hatten eines gemeinsam: Sie wünschten sich schon länger eine Reise ins Heilige Land, aber am liebsten mit der Don Bosco Familie. Der Wunsch ging in Erfüllung.

Im Quartier bei den Don Bosco Schwestern in Jerusalem, Nahe der Altstadt, und auch bei den Schwestern in Nazareth waren alle gut untergebracht. Das Programm war sehr vielfältig und abwechslungsreich.

Biblisch:
Wir waren auf den Spuren Jesu auf der Via Dolorosa, der Grabeskirche, Bethesda-Teich, Ölberg, Gethsemane, Abendmahlsaal, Berg Zion, Dormitio Abtei, Bethlehem, See Genezareth, Berg der Seligpreisungen, Kafarnaum, Nazareth ...

Geschichtlich:
Interessant waren der Tempelberg mit der Klagemauer, Felsendom und der Klagemauertunnel, das Israelmuseum mit den Schriftrollen aus Qumran, Gedenkstätte Yad Vashem, Massada am Toten Meer, Cäsarea am Meer, wo Herodes einen Hafen bauen ließ.

Salesianisch:
Wir besuchten die Don Bosco Schwestern und Salesianer in Jerusalem (Ratisbonne), die Salesianer in Bethlehem mit dem Krippenmuseum, dieSalesianer in Beit Gemal, wo Simone Srugi gewirkt hat und auch begraben ist (dort wurden auch die sterblichen Überreste vom Hl. Stefanus gefunden). Die Begegnungen mit den Schwestern und Salesianern in Nazareth war beeindruckend. Sie haben dort große Werke für viele Kinder und Jugendliche, größtenteils Moslems.

Abenteuerlich:
Schifffahrt am See Genezaeth bei stürmischem Wetter, Petrusfisch zum Mittagessen, Gondelfahrt auf Massada, Spaziergang auf der Stadtmauer, Tunnel tief unter Jerusalem, da wurden Pflastersteine freigelegt, auf denen vor 2000 Jahren die Menschen, wahrscheinlich auch Jesus gegangen sind.

Spirituell:
Wir erlebten wunderschöne Gebetsmomente und Messen an besonderen Orten, wie in der Pater Noster Kirche, St. Anna Kirche, Verkündigungskirche. Am schönsten war die Messe in Tabga im Freien direkt am See Genezareth im Schein der untergehenden Sonne. Man konnte sich gut vorstellen, wie Jesus hier seine Jünger versammelt hat. Pater Dietrich Altenburger verstand es auf einfache Weise die Liturgie an diesen Orten lebendig werden zu lassen.

Mit vielen Eindrücken und beeindruckt flogen wir wieder nach Hause. Viele neue Bekanntschaften und Freundschaften wurden geschlossen und das Verständnis für dieses krisengeschüttelte Land und seine Bewohner ist gewachsen. Alle sind sich einig, eine Reise in das heilige Land weitet den Horizont und lässt die Bibel lebendig werden.

Vielen Dank an Sr. Gisela Porges für die Organisation und Sr. Maria Maul für die kompetente Reiseleitung!

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