Salesianer Don Boscos: Ein Wunder zum Don Bosco Fest

Zum Don Bosco Fest am 31. Jänner 2018 sandte der brasilianische Bischof Erwin Kräutler seine Festpredigt. Die Salesianer präsentierten außerdem ihr neues Erziehungs- und Pastoralkonzept und verteilten 5.200 Maroni in ganz Österreich.

Das Don Bosco Fest wird auf der ganzen Welt in den Tagen rund um den Todestag am 31. Jänner gefeiert. Der eingeladene Festgast war in diesem Jahr der österreichische Bischof Erwin Kräutler aus Xingu in Brasilien. Mit seinem Einsatz für indigene Völker und in Fragen des Umweltschutzes und der Bewahrung der Schöpfung ist er den Anliegen der Salesianer verbunden. Krankheitsbedingt konnte Bischof Kräutler nicht nach Österreich reisen, seine Predigt sandte dennoch zum Don Bosco Fest im Wiener Don Bosco Haus.

Er betonte darin besonders: „Noch lange bevor in unserer Kirche von der Option für die Armen gesprochen wurde und diese zum Ausdruck unseres Einsatzes für die von der Gesellschaft ausgegrenzten, an den Rand gedrückten Menschen wurde, schlug das gütige Herz Don Boscos gerade für die ausgegrenzten, verlassenen armen jungen Menschen.“

Ganz besonders erinnerte Bischof Kräutler an die Salesianer bei den Indigenen Völkern, deren Würde und Rechte sie immer schon verteidigt haben. Einer von ihnen, Pater Rudolf Lunkenbein (+ 15. Juli 1976, Merúri, Mato Grosso) hat seinen Einsatz sogar mit seinem Blut bezahlt und Zeugnis für die Liebe bis zum Äußersten abgelegt.

Schön, dass du da bist – das neue Erziehungs- und Pastoralkonzept der Salesianer

Passend zum Don Bosco Fest präsentierten die Salesianer zusätzlich ihr neues Erziehungs- und Pastoralkonzept. Folgende pädagogischen Grundlagen stellen die Salesianer darin in den Mittelpunkt: Junge Menschen sollen personale Reife erlangen, Gemeinschaft erleben, den Glauben entwickeln und ihre Lebensberufung entdecken und in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen.

Salesianerprovinzial Pater Petrus Obermüller SDB ruft daher zur Weiterarbeit auf und erinnerte abschließend an das Salesianische Charisma: „Wir müssen uns von den Jugendlichen etwas sagen lassen und ihnen schon wie Don Bosco genau zuhören. Dann merken wir auch, was sie brauchen.“

Wunder geschehen durch Teilen

Die Botschaft Don Boscos brachte die Don Bosco Familie unter dem Motto „Wunder geschehen durch Teilen “ auch in die Öffentlichkeit. In Erinnerung an das Maroniwunder Don Boscos im Jahr 1849 wurden 5.200 Schokolademaroni verteilt. Don Bosco hatte den Jugendlichen in seinem Haus Maroni versprochen. Für mehrere hundert Burschen waren aber nur drei Kilo Maroni im Korb. Don Bosco meinte dazu optimistisch: „Jetzt teilen wir einmal aus.“ Und der Korb wurde nicht leer. Die Maroni reichten für alle.

Zurück zur Übersicht

Um die volle Funktionalität unserer Website zu gewährleisten bzw. unser Angebot zu optimieren, setzt unsere Website Cookies. Weiterlesen …