Freiraum für Neues

Von Palmsonntag bis 23. März 2016 beriet das Provinzkapitel der Salesianer in Wien.

Im Zentrum der Beratungen der 25 Teilnehmer des Provinzkapitels im Wiener Don Bosco Haus standen die aktuellen Aufgaben der Ordensgemeinschaft: Flüchtlingshilfe, Mission und die Seelsorge für die Jugend.

Bezogen auf die aktuelle Flüchtlingssituation verpflichtet sich die Österreichische Provinz der Salesianer Don Boscos, alle verfügbaren Kräfte für Menschen in Not einzusetzen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung flüchten. Jede Hausgemeinschaft setzt im Rahmen ihrer Möglichkeiten konkrete Schritte in den Bereichen Unterbringung und Begleitung, Bildung und Integration sowie Freizeit um. Zugleich wird durch finanzielle Unterstützung von Projekten der Salesianer in aktuellen Krisengebieten geholfen.

Das Provinzkapitel überlegte, wie die salesianische Jugendarbeit in den verschiedenen Tätigkeitsfeldern auch in Zukunft gewährleistet werden kann. Pater Petrus Obermüller SDB, Provinzial der Salesianer in Österreich: „ Positiv ist, dass die jungen Salesianer in der Flüchtlingshilfe, in der Sozialen Jugendarbeit, im Volontariat, in der Salesianischen Jugendbewegung und in der Pfarr- und Schulseelsorge tätig sind und dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Verantwortung übernehmen.“ In den letzten Monaten sind bei den Salesianern neue Initiativen für Flüchtlinge entstanden. Obermüller: „Auch in Zukunft wollen wir hellhörig für Nöte junger Menschen sein. Es braucht Freiraum für neue Projekte.“

Die Don Bosco Schwestern, die Salesianischen Mitarbeiter und die Gruppe der Ehemaligen Don Boscos bekräftigten als Gäste des Provinzkapitels die gemeinsame Arbeit und die gemeinsamen Mitverantwortung. Gäste aus der Don Bosco Familie waren Don Bosco Schwester Petra Egeling FMA, Christiane Liebl SMDB von den Salesianischen Mitarbeitern und Karl Peraus von der Ehemaligenbewegung. Die Nachbarprovinz der Salesianer war vertreten durch Pater Lothar Bily SDB.

Das Provinzkapitel ist die repräsentative Versammlung der Mitbrüder und findet in der Regel alle drei Jahre statt. Es werden Entscheidungen getroffen, die sich mittel- und langfristig auswirken und den pastoralen Dienst der Gemeinschaft fördern. Statuten, Richtlinien, Regelungen werden erstellt bzw. überprüft.

(presse don bosco)

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