Professjubilarinnen 2017

Große Freude bei den Don Bosco Schwestern

Schwester Bernadeth Geiger legte ihre Ewigen Gelübde ab - sieben Mitschwestern feiern ihr Ordensjubiläum

Am 5. August 2017 legt Bernadeth Geiger FMA im deutschen Magdeburg ihre Ewigen Gelübde als Don Bosco Schwester ab.
Sieben weitere Don Bosco Schwestern erinnern 2017 an ihr Ordensjubiläum: Schwester Katharina Bergmann, Schwester Caroline Binder, Schwester Theresia Kromoser, Schwester Veronika Kreuzberger, Schwester Regina Maier, Schwester Luzia Schöch und Schwester Hedwig Winkler.

Die tatkräftigen Mitschwestern sind seit 25, 40, 50 und sogar 65 Jahren für die Mitmenschen und ihre Gemeinschaft im Einsatz. Ihre Talente sind so vielseitig wie ihre Aufgaben: Eine ist begeisterte Kindergartenpädagogin, die andere ausgebildete Sozialarbeiterin, wieder eine andere war Krankenschwester. Allen gemeinsam ist ihr praktisch gelebter Glaube und ihre Lebensweise verbunden im Geist ihrer Ordensgründer Maria Mazzarello (1837-1881)und Johannes Bosco(1815-1888). Diese beiden Persönlichkeiten gelten als Sozialheilige der katholischen Kirche, deren Pädagogik von Liebenswürdigkeit, Vernunft und Religion gekennzeichnet ist. Alljährlich legen zahlreiche Don Bosco Schwestern Anfang August ihre Gelübde ab. Dieses Datum erinnert an die Anfänge des Ordens am 5. August 1872, als die ersten jungen Frauen zusammen mit der heiligen Maria Mazzarello, ihre Versprechen ablegten.  

Ewige Gelübde: Don Bosco Schwester Bernadeth Geiger FMA ist offen für die Zeichen der Zeit
Schwester Bernadeth Geiger FMA (32) ist in Perfuchsberg bei Landeck in Tirol mit zwei Brüdern udn einer Schwester aufgewachsen. Nach der Matura als Landwirtschaftliche Facharbeiterin ging sie als Freiwilligenhelferin nach Kambodscha. In einer Schule der Don Bosco Schwestern arbeitete sie ein Jahr lang als Koch- und Englischlehrerin. 2007 begann sie ihre Ordensausbildung bei den Don Bosco Schwestern und legte ihre Ersten Gelübde 2011 ab.
Anschließend war sie vier Jahre in Stams/Tirol in einem sozialpädagogischen Mädchenwohnheim und ein Jahr im Grundschulhort in Hall tätig und absolvierte berufsbegleitend die Ausbildung zur diplomierten Sozialpädagogin.
Nachdem die österreichische und die deutsche Provinz der Don Bosco Schwestern 2014 zusammengeschlossen wurden, wechselte Schwester Bernadeth 2015 vom Bergland ins Flachland. In Magdeburg ist sie seither im Kinder- und Jugendzentrum "Don Bosco" tätig und Mitglied im Team für Berufungspastoral des Bistums. Was macht sie in ihrer Freizeit? "Ich bewege mich gern ob Rad fahren, Schwimmen oder wandern."

25 Jahre Don Bosco Schwester: Regina Maier FMA im Einsatz für die Jüngsten
Schwester Regina Maier (46) stammt aus Zeutschach in der Steiermark. Nach der Hauptschule besuchte sie die Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Vöcklabruck und lernte so die Don Bosco Schwestern kennen.
1992 legte sie in Baumkirchen ihre Erste Profess ab. Nach der Ausbildung zur Kindergartenpädagogin in Innsbruck war sie zunächst sieben Jahre in Wien Hasenleiten und zehn Jahre in Klagenfurt als Leiterin des Kindergartens, der Krippe und auch der Gemeinschaft tätig. Anschließend wirkte Sr. Regina ein Jahr in der neuerrichteten Kinderkrippe in Rottenbuch.
Zurzeit leitet Sr. Regina die Gemeinschaft in Stams und ist im Provinzrat vertreten. Ein Ausspruch Don Boscos, der ihr viel bedeutet: "Steht mit den Füßen auf der Erde, aber wohnt mit dem Herzen im Himmel."

40 Jahre Don Bosco Schwester: Veronika Kreuzberger FMA ging vom Finanzamt in den Orden
Schwester Veronika Kreuzberger FMA (69) stammt aus -bischofshofen in Salzburg. Nach dem Besuch der Handelsschule arbeitete sie neun Jahr lang beim Finanz- und Arbeitsamt, bis sie dann die Don Bosco Schwestern kennenlernte.
Nach ihrem Eintritt und dem Noviziat in Contra di Missaglia (Italien) verbrachte sie die ersten Ordensjahre in Innsbruck. In dieser Zeit machte sie auf der pädagogischen Akademie in Schwaz die Ausbildung zur Religionslehrerin.
Insgesamt 14 Jahre war Sr. Veronika als pädagogische Mitarbeiterin im Don Bosco Haus in Wien 13 tätig, fünf Jahre als Leiterin der Gemeinschaft in Stams.
Seit 2006 lebt sie in Baumkirchen und ist dort mit der Aufgabe der Hausökonomin betraut. Sie sagt: "Was mich trägt ist das Wort Gottes und der Glaube, dass einmal alles gut wird."

50 Jahre Don Bosco Schweester: Theresia Kromoser FMA im Einsatz für die Jugend
Schwester Theresia Kromoser FMA (85) ist gebürtig aus Neuhofen an der Ybbs in Niederösterreich. Die Familie betrieb eine kleine Landwirtschaft und dort war das Zusammenhelfen auf dem Hof und in der Familie mit den kleineren Geschwistern eine Selbstverständlichkeit.
Gleich nach ihrer Ersten Profess 1957 besuchte sie zwei Jahre das ordenseigene pädagogische Institut in Turin. Fast 30 Jahre wirkte sie in verschiedneen Gemeinschaften als Kindergärtnerin und zum Teil auch als Gemeinschaftsleiterin: Stams, Gramatneusiedl, Wien, Klagenfurt und Baumkirchen.
Nach der aktiven Arbeit mit den Kindern nahm sie 1998-1999 an einem Pflegekurs teil, um sich bis 2006 in der Gemeinschaft der älteren Schwestern in Vöcklabruck in diesem Bereich einzubringen. Anschließend wechselte sie nach Stams, um dort noch ein weiteres Jahrzehnt im Haus mitzuhelfen, wo es ihr möglich war.
Seit zwei Jahren lebt sie nun in Vöcklabruck und durfte in diesem Jahr ihren 85. Geburtstag feiern.

50 Jahre Don Bosco Schwester: Hedwig Winkler FMA ist die Pädagogin aus Oberösterreich
Schwester Hedwig Winkler FMA wurde 1946 in Engerwitz in Oberösterreich geboren. Sie lernte die Don Bosco Schwestern in Linz kennen, als sie dort die haushaltungsschule besuchte. 1967 kegte sie ihre Erste Profess in Casanova di Carmagnola/Italien ab und machte dann die Ausbildung zur Kindergärtnerin.
Fast 40 Jahre war sie in diesem Beruf tätig: in Baumkirchen, Innsbruck, Wien und Vöcklabruck. Die Freude an der Arbeit mit den Kindern hat sie niemals verlassen. Zusätzlich machte sie auch die Ausbildung für den Religionsunterricht in Grund- und Mittelschulen.
Besondere Verdienste erwarb sich Sr. Hedwig in der Zeit, als sie im Übungskindergarten in Vöcklabruck tätig war. 2008 wurde ihr aus diesem Grund der Berufstitel "Oberschulrätin" verliehen.
Nachdem sie in Anschluss an ihre Pensionierung einige Jahre in Klagenfurt tätig war, ist sie in diesem Jahr wieder nach Vöcklabruck zurückgekehrt.

60 Jahre Don Bosco Schwester: Katharina Bergmann FMA wirkt für die Jugend
Schwester Katharina Bergmann wurde 1937 in Wien geboren. Trotz Kriegswirren und Hunger schaut sie auf eine glückliche Kindheit zurück. Mit 18 Jahren trat sie bei den Don Bosco Schwestern in Stams ein.
Nach dem Noviziat in Rottenbuch war sie in verschiedenen Häusern in Österreich tätig: 16 Jahre in Wien, elf Jahre in Klagenfurt, 13 Jahre in Baumkirchen. Insgesamt wirkte sie 32 Jahre im Kindergarten und in Jugendgruppen. Die Arbeit mit den Kindern und jungen Menschen schenkte ihr viel Freude und Erfüllung und sie hofft, dass ihr Wirken bei de nKindern Gutes bewirkt hat.
Seit 2009 lebt sie in der Gemeinschaft der älteren Mitschwestern in Vöcklabruck. Sie bringt sich gern in die Gemeinschaft ein und mag es vor allem, durch Basteln oder Handarbeiten einen Beitrag zur Festgestaltung zu geben.
In diesem Jahr darf sie noch ein weiteres Fest feiern - ihren 80. Geburtstag im November.

65 Jahre Don Bosco Schwester: Caroline Binder FMA ist fröhlich und optimistisch
Schwester Caroline Binder FMA wurde 1931 in Pierbach, Oberösterreich geboren. Sie stammt aus einer durch und durch salesianisch geprägten Familie. Die Eltern waren Salesianische Mitarbeiterinnen und sehr aktiv in der Pfarre. 1947-1949 besuchte sie die Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen udn Hortnerinnen der Kreuzschwestern in Linz. Nach der Ausbildung trat sie bei den Don Bosco Schwestern ein.
Nach dem Noviziat arbeitete sie viele Jahre in folgenden Gemeinschaften: Gramatneusiedl, Klagenfurt, Cinisello/Mailand, Vikorsberg, Bludenz, Vöcklabruck. Sie wirkte mit großem Einsatz und Freude bei den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und 14 Jahre als Gemeinschaftsleiterin.
Die Liebe zur Musik und zur Kreativität ist ihr auch im Alter geblieben. Nach dem Ausscheiden aus der pädagogischen Arbeit machte sie die Ausbildung zur Tanzleiterin für Seniorentanz udn fast 17 Jahre war sie mti Begeisterung in diesem Bereich tätig. Aufgrund einer immer stärker werdenden Sehschwäche musste sie 2014 diese tätigkeit aufgeben. Trotz dieser Behinderung ist sie ein fröhlicher udn optimistischer Mensch geblieben und bereichert heute noch mit ihren vielseitigen Talenten die Gemeinschaft.

65 Jahre Don Bosco Schwester: Luzia Schöch FMA und ihr Herzensgebet
Schwester Luzia Schöch FMA (93) wurde als jüngstes von acht Kindern in Göfis/Vorarlberg geboren. Mit 25 Jahren lernte sie am Viktorsberg, wo sie als Küchenhilfe arbeitete, die Don Bosco Schwestern kennen. Nachdem sie bereits längere Zeit auf der Scuhe nach "ihrem" Lebensort war, wurde ihr dort klar, wo der weitere Weg hingehen musste.
Im Januar 1950 trat sie in Eschelbach bei den Don Bosco Schwestern ein. Das Noviziat verbrachte sie im oberbayrischen Rottenbuch. Nach der Ersten Profess machte sie in Innsbruck die Ausbildung zur Krankenschwester.
Fast ihr ganzes Ordensleben lang wurde ihr Verantwortung übertragen. So wurde sie direkt nach der Ewigen Profess zur Oberin in Innsbruck ernannt. Fast 14 Jahre lang war sie auch als Provinzrätin tätig.
Seit 20 Jahren lebt sie nun in Baumkirchen als die "gute Seele" im haus. Ihr Lieblingsgebet ist das "kleine Geheimnis" - eine besondere Form des Herzensgebets, das ihr hilft in innerer Verbindung mit Jesus zu leben.

 

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