On tour

Amstettner Sternsinger seit 27. Dezember unterwegs
Fotos (Wolfgang Zarl): Stersinger der Pfarre Amstetten Herz Jesu in den Startlöchern.

Zahlreiche Kinder und Jugendliche machen sich rund um den Jahreswechsel in Amstetten– vom 27. Dezember bis 6. Jänner - auf, um für Menschen in Not in armen Ländern zu singen; NÖ-weit waren es in den letzten Jahren immer 22.000. Ilse Gugler und Gabriele Wagner, die die Aktion in der Pfarre Amstetten Herz Jesu organisieren, sagen: "Es ist eine Win-win-Sache: Viele freuen sich auf den Besuch der Heiligen Drei Könige, diese bringen Segenswünsche in die Häuser und sie unterstützen Notleidende." Die Amstettner Kinder sind ab 27. Dezember "on tour".

Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar sammelte im Vorjahr österreichweit rund 15 Millionen Euro soziale Projekte in den Ländern des Globalen Südens. Wagner und Gugler bitten auch heuer wieder, ihnen einen "königlichen Empfang" zu bereiten und sie danken den jungen Pfarrmitgliedern, den Gastfamilien und Reinigern der Gewänder schon jetzt. Schwerpunktland ist heuer Kenia, besonders die dürregeplagten Nomaden stehen heuer im Fokus.

Die Amstettner Heiligen Drei Könige wissen vn den Dreikönigsaktion-Projektpartnern: "Ein Schwerpunkt der Sternsingeraktion 2023 liegt im nördlichen Kenia, in den Regionen Marsabit und Samburu. In dieser wüstenähnlichen Region leben an die 80% der Menschen als Hirtenvölker von ihren Herden an Rindern, Ziegen, Schafen oder Kamelen. Landwirtschaft ist nur sehr begrenzt entlang der meist ausgetrockneten Flussläufe sowie auch rund um den Turkanasee möglich. Die Lebenssituation der Menschen ist von Wassermangel geprägt. Der Klimawandel führt verstärkt dazu, dass Regen ausbleibt und Dürrephasen häufiger auftreten. Wenn es kein Wasser und kein Futter für die Tiere gibt, verenden diese, das führt auch bei den Menschen zu chronischer Armut. Und wenn es dann doch sehr selten regnet, dann extrem stark, was zu Überschwemmungen und Erdrutschen führt. Familien leiden unter Hunger, Kinder sind unter- und mangelernährt, was häufig dramatische Folgen für ihre Entwicklung hat. Ohne sauberes Trinkwasser entstehen Krankheiten wie Cholera oder Typhus. Medizinische Behandlung ist weit entfernt und kaum leistbar. Schwangere Frauen und Kinder sind besonders von Unterernährung und Krankheiten betroffen."

(Wolfgang Zarl)

Zurück zur Übersicht

Um die volle Funktionalität unserer Website zu gewährleisten bzw. unser Angebot zu optimieren, setzt unsere Website Cookies. Weiterlesen …