Neues Solidaritätsprojekt

Heuer unterstützten wir Don Bosco Schwestern Kinder in Venezuela bei der Versorgung mit Lebensmitteln.

Das Solidaritätsprojekt der Don Bosco Schwestern für 2018/2019 widmet sich der prekären Lebensmittelversorgung in Venezuela. Im Land mit den größten Erdölreserven der Welt suchen Familien verzweifelt im Müll nach Essbarem. In der Hauptstadt Caracas werden Kinder vor Hunger ohnmächtig. 

Sr. Margarita Hernández, Provinzialin der Don Bosco Schwestern in Venezuela, berichtet: „Die meisten Geschäfte haben geschlossen, die Regale bleiben leer. Keiner weiß, woher er morgen etwas zu essen bekommen soll. Immer mehr Kinder sind unterernährt. Viele Kinder schließen sich Jugendbanden an und lernen von Älteren, zu stehlen. Für eine Handvoll Essen stellen sich Acht- bis Neunjährige auf die Straße. Sie betteln, arbeiten als Drogenkuriere oder verkaufen sich selbst.“

Die Don Bosco Schwestern betreiben an die 20 Schulen sowie vier Internate in Venezuela. Sie versuchen, durch Kontakte zu Produzenten und Bauern die notwendigen Lebensmittel zu bekommen. „Dafür muss Geld vorhanden sein“, so die Provinzialin. Ihr größtes Anliegen ist es, die Kinder an der Schule zu halten. „Damit wir ihre Teller füllen können, bitten wir dringend um Hilfe!“ 

 

Info Solidaritätsprojekt
Jedes Jahr wählt die Deutschprachige Provinz der Don Bosco Schwestern ein nationales oder internationales Projekt aus, das im Lauf des Jahres besonders unterstützt wird. Im vergangenem Jahr halfen wir Mütter in Nairobi auf den Weg in die berufliche Selbstständigkeit. Über 21.000 Euro wurden für dieses Projekt von Spenderinnen und Spendern aufgebracht.

Weitere Informationen zum Solidaritätsprojekt 2018/2019

 

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