Nacht der 1000 Lichter

erzeugte bei Amstettnern Gänsehaut- statt Gruselstimmung
Foto: Wolfgang Zarl

Gänsehaut- statt Gruselstimmung bei der „Nacht der 1000 Lichter“ am 31. Oktober - in der Nacht vor Allerheiligen. In der Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu betont man: "Wir haben uns sehr über den Besucherzuspruch gefreut. Es waren Hunderte, die tiefgründige christliche Spiritualttät erlebt haben."

Wir konnten auch besonders viele Jugendliche ansprechen, aber die Altersgruppen waren von jung bis alt völlig durchmischt.“ Viele der Hunderten Besucher, die aus dem ganzen Mostviertel kamen, gaben die Rückmeldung: Es war ein gelungener Mix aus Taizé-Liedern, meditativen Texten und Stille. In einem „Fürbittbuch“ konnten die Teilnehmer ihre Sorgen ablegen, in Ruhe ihrer verstorbenen Angehörigen gedenken oder eine Aussprache mit Salesianer-Priestern suchen." Ein weiterer Höhepunkt war der Lichtertanz von Jugendlichen. Maßgeblich gestaltet wurde der Abend, der mit einer heiligen Messe begann, vom jungen Salesianer Michal Klucka, Pastoralassistentin Michaela Böldl und Agi Baumgartner. Auch Jugendliche waren eingebunden.

Geschichte
Die "Nacht der 1000 Lichter" ist ein erfolgreiches pastorales Projekt, das im Jahr 2005 erstmals tirolweit durchgeführt wurde. Die Dekanatsjugendstellen und die Katholische Jugend verwandeln mit Jugendlichen aus meist Pfarrkirchen oder Kapellen in der Nacht auf Allerheiligen mit unzähligen Kerzen zu Orten, die zum Staunen, Ruhig werden, Besinnen, Beten und Einstimmen auf das Allerheiligen-Fest einladen. Die Nacht der 1000 Lichter bezieht ihre Grundintention von der Lichtfeier in Taizé. Aufgrund des großen Erfolges wurde die „Nacht der 1000 Lichter“ auch bald in anderen Diözesen gefeiert. Als geeigneter Termin wurde sehr schnell der 31. Oktober gefunden, weil die Nacht der 1000 Lichter sich in ihrer Dynamik ideal zur Einstimmung auf Allerheiligen eignet. Die unzähligen kleinen Lichter der "Nacht der 1000 Lichter" möchte darauf aufmerksam machen: Das Heilige gibt es überall zu finden und hat eine unglaubliche Strahlkraft. Die Lichter laden ein, ruhig zu werden und dem Heiligen in sich selbst nach zu spüren. Impulse, Texte, Musik, begehbare Labyrinthe, Lichterwege usw. können das Spiel mit Licht und Dunkelheit zusätzlich unterstützen.

(Wolfgang Zarl)

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