Nacht der 1000 Lichter

Salesianerpfarre Herz Jesu Amstetten feierte Sinn und Fülle des Lebens.
Wolfgang Zarl

Was für eine Nacht auf Allerheiligen! Erstmals veranstaltete die Salesianerpfarre Amstetten Herz Jesu die "Nacht der 1000 Lichter" in der St. Agatha-Kirche in Eisenreichdornach. In einer der ältesten Kirchen des Landes kam Gänsehautatmosphäre statt Halloween-Gruselstimmung auf. Es wurde über die Fülle und den Sinn des Lebens nachgedacht und an die verstorbenen Lieben, Angehörigen und Freunde gedacht. Die Pfarre freute sich über den großen Andrang!


Draußen vor der Kirche war alles mit Lichtern beleuchtet, viele Familien nahmen Laternen mit. Die von Pfarrer P. Hans Schwarzl zelebrierte Messe wurde von Z´saumgwürfelten musikalisch gestaltet. Besonders beeindruckend war der Lichtertanz der Jugend. Viele nutzten die Gelegenheit, um im Anschluss von Gottesdienst und "Nacht der Heiligen" die St. Agatha bei Hintergrundmusik und wundervoller Beleuchtung zu genießen. Die Pfarre lud weiters zum Stritzl-Essen und Tee.

Die "Nacht der 1000 Lichter" vor Allerheiligen ist eine Aktion der Katholischen Jugend und ging im Jahr 2005 in Österreich von der Diözese Innsbruck aus. Sie beruht auf einer einfachen Idee: In der meditativen Stimmung kerzenerleuchteter Kirchenräume können junge und ältere Gläubige je nach ihren Bedürfnissen ruhig werden, nachdenken oder beten. An eigens gestalteten Stationen erhalten sie dazu Anregungen, sich auf diese Weise auf das Fest Allerheiligen einzustimmen. Die Nacht der 1000 Lichter lebt dabei einerseits von der Wirkung des Raumes – unterstützt durch die vielen Kerzen – und andererseits von den Impulsen bei den unterschiedlichen Stationen. Inspiriert ist zum 7. Mal durchgeführte "Nacht der 1000 Lichter" von der Lichtfeier der Ökumenischen Gemeinschaft von Taize in Frankreich.

(Wolfgang Zarl)

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