Kennenlernen, verstehen lernen und mitarbeiten

Beim Einführungsseminar des Don Bosco Bildungsforums.
Während der Tage stehen inhaltliche Einheiten auf dem Programm wie die Biographie, Spiritualität und die Pädagogik der beiden Gründerpersönlichkeiten Don Bosco und Maria Mazzarello.

23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht Einrichtungen der Salesianer und Don Bosco Schwestern aus sechs Bundesländern verbrachten auf Einladung des Don Bosco Bildungsforums drei Tage im Wiener Don Bosco Haus. 

Schwester Maria Maul, Leiterin der deutschsprachigen Provinz der Don Bosco Schwestern, und Pater Petrus Obermüller, Provinzial der Salesianer in Österreich, begleiten das Seminar von 21. bis 23. November 2018. 

Weiter geht es am ersten Nachmittag mit dem Erfahrungsaustauch über die Arbeit bei den Salesianern und Don Bosco Schwestern. Weiter geht es mit den Grundlagen salesianischer Arbeit. Die Lebensgeschichten von Maria Mazzarello und Don Bosco waren geprägt von der sozialen Not ihrer Zeit zu Beginn der industriellen Revolution. Bis heute sind die Don Bosco Schwestern und die Salesianer mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort unterwegs, wo junge Menschen Begleitung und Hilfe brauchen.

Mitten im Seminar: Gruppenarbeiten, Präsentationen und einige Lacher.
Unter der Leitung von Bildungsreferentin und Seminarleiterin Lana Ivanjek beschäftigte sich die Gruppe mit Fragen, was es heißt in einem salesianischen Haus zu arbeiten.

Die Grundlagen salesianischer Arbeit stehen am Donnerstag im Mittelpunkt. Schwester Maria sagt in einem Satz dazu: „Wir sehen den ganzen Menschen.“

Die drei Säulen der Pädagogik der Vorsorge sind Liebendwürdigkeit, Vernunft und Glaube. Die bedingungslose Liebe und der Dienst an jungen Menschen und dessen Einmaligkeit und Person-Sein wurden dazu besprochen. Es ist wichtig, jungen Menschen zu helfen, damit sie entdecken, wozu sie geschaffen sind. Zusätzlich sind die vier oratorianischen Prinzipien das „Um und Auf“: ein Haus zur Beheimatung, eine Kirche für den Glauben, eine Schule, die auf das Leben vorbereitet, und ein Spielplatz, wo man einander freundschaftlich begegnet. Intensiv ist die Diskussion über die Leitlinien für präventive Maßnahmen. Vor allem, wie die Privatsphäre von Jugendlichen geachtet werden kann, war ein Thema.

Sehr persönlich war dann der Zugang bei der Einheit über die Spiritualität Don Boscos. Pater Petrus ist es wichtig, prinzipiell Raum für Glaubensfragen zu haben: „Was ich nicht zur Sprache bringe, das existiert nicht. Wenn ich von etwas begeistert bin, dann soll ich darüber auch sprechen. Wir enthalten Jugendlich etwas vor, wenn wir nicht über unsere Überzeugung sprechen.“ 

Am Freitag steht die Vorstellung der Einrichtungen in ihrer Vielfalt im Mittelpunkt. Neben der Öffentlichkeitsarbeit mit zahlreichen Anregungen aus der Gruppe zeigt sich das Panorama Don Boscos in Österreich in so manchem Detail. So schließt sich der Kreis der Vielfalt und nach einer Reflexion auch das Einführungsseminar. 

Dieses Arbeitsjahr gibt es zwei Einführungsseminare, das nächste steht schon im Jänner auf dem Programm.

Weitere Informationen: Don Bosco Bildungsforum

(red)

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