„Kannst Du mir eine Kopie machen?“

Schwester Maria Maxwalds Berufungsgeschichte in der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag"
© Don Bosco Schwestern

Maria Maxwald lernt durch das Internat die Don Bosco Schwestern kennen. Sie und ihre Schwester Regina treten in den Orden ein.

Im oberösterreichischen Ohlsdorf bei Gmunden wächst Maria Maxwald mit ihrer Schwester und vier Brüdern in einem traditionell katholischen Elternhaus auf. Nach der Hauptschule besucht Maria das Internat der Don Bosco Schwestern in Vöcklabruck, ihre ein Jahr jüngere Schwester Regina kommt auch in diese Schule.

Marias Weg zum Ordensleben entwickelt sich: „Leise war die Frage da, ob das nicht ein Leben für mich ist. Ich hatte aber Angst, jemand von den Schwestern könnte das entdecken oder mich darauf anreden. Aber den Gedanken habe ich gespürt“.
 
Bevor für Maria die Schulzeit zu Ende geht, bittet sie eine der Schwestern um ein Gespräch: „Sie hat gefragt: ‚Hast du dir schon einmal gedacht, wie Schwester Gertrud zu werden‘?  Das war meine Erzieherin, die ich gemocht habe. Ich habe gesagt: ,Keine ist auch eine Antwort‘“.
 
Es folgen zwei Jahre pädagogischer Berufsausbildung in Tirol, Abstand zu den Schwestern und Nachdenken über den Glauben.
 
Die Pfingsttage 1985 verbringt sie in Vöcklabruck. „Mir hat damals ein Priester gesagt: ‚Maria, glaubst Du nicht, dass dein Weg ein anderer ist?‘ Da habe ich gespürt, er hat Recht“. Zu Pfingsten ist auch ihre Schwester Regina dabei und eröffnet Maria, dass sie bei den Don Bosco Schwestern eintreten wird. Maria bittet sie: „Kannst Du mir eine Kopie vom Eintrittsblatt machen?“
 
Auch für sie ist nun klar: Sie möchte Don Bosco Schwester werden. Beide wollen die Wertschätzung, die sie von den Schwestern erfahren haben, weitergeben. Die Eltern sind überrascht: „Wie sie aber gemerkt haben, es passt der Weg für uns beide, waren sie zufrieden. Der Wunsch war bei ihnen ja da, dass wer von den Kindern einen geistlichen Beruf ergreift. Nachdem beide darum gebetet haben, hat‘s gleich zwei erwischt“, lächelt Sr. Maria Maxwald.

(Quelle: Website der Erzdiözese Wien, erstellt von: Der Sonntag/sth/fis)

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