Jedem WG-Mädchen seine Betschwester!

In Stams ist es Hausbrauch, dass die Schwestern für die Anliegen der Mädchen beten.

Es ist wieder soweit, die ganze Schwesterngemeinschaft (wir sind sechs) ist in der WG Laura eingeladen. Die Kinder sind aufgeregt, als wir kommen, und verstecken schnell ihre Zeichnungen. Wir setzen uns im Kreis im gemütlichen Wohnzimmer und jede kann sich vorstellen und etwas von sich erzählen. Da sind einige die viel plaudern und andere die versteckt unter ihrem Kapuzenpulli alles beobachten.

Dann darf jede der Mädchen aus einer Box ein Duplo ziehen, auf dessen Rückseite der Name einer Schwester steht. Sie liest den Namen vor und kann gleich Kontakt mit „ihrer“ Schwestern aufnehmen. Die jüngeren Mädchen überreichen ganz stolz ihre schon vorher gemachten Zeichnungen für ihre Betschwester. Doch auch die Betreuer möchten eine Betschwester haben. Also bekommen auch sie ein Duplo mit Namen.

Auf einer Don Bosco Karte sammeln wir dann die Namen der „Betkinder“ damit wir auch keine/n vergessen. Diese Karte liegt dann auf unserm Platz in der Kapelle, wo sie uns täglich dran erinnert. In der Kapelle liegt auch ein Buch, in das die Mädchen jederzeit ihre Anliegen schreiben können, wenn sie uns nicht sowieso treffen.

Ein paar Tage später geht es weiter in die SWG Amanda, wo es ähnlich abläuft. Auch die „Großen“ die in drei kleinen Wohngruppen Laurita wohnen, versammeln sich und bekommen ebenfalls ein Duplo mit Namen. Unsere Liste wird immer länger, wir beten gerne für die Anliegen unserer Mädchen und Mitarbeiter und so kann auch ein tieferer Kontakt entstehen, der über die WG-Zeit hinausreicht.

(Sr. Sylvia Steiger, Stams)

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