Inklusion braucht Kultur

Das Netzwerk Offene Jugendarbeit Kärnten lud zur Tagung in die Don Boscvo Pfarre St. Josef Siebenhügel.

Am ersten Tag erhielten die TeilnehmerInnen eine Einführung in den Islam von Almir Ibric. Der inhaltliche Bogen am zweiten Tag umspannte die Bereiche Jugendliche und Extreme im Hinblick auf die pädagogische Alltagspraxis vom Verein Back Bone – Mobile Jugendarbeit 20, aus Wien bis hin zum Thema „Unbetreute minderjährige Flüchtlinge im Spannungsfeld Integration und Ausgrenzung“ von Reinhold Eckhardt, Kinderfreunde Kärnten. „Ebenso wurde das Integrationsleitbild Kärnten sowie das Patenschaftsprojekt der Kinder und Jugendanwaltschaft Kärnten vorgestellt. Am Nachmittag luden zahlreiche im Bereich der Inklusion tätige Vereine und Initiativen zum gegenseitigen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch an ihren World-Café-Tisch.

Mit rund 60 TeilnehmerInnen aus den Bereichen Offene Jugendarbeit, Schule, Schulsozialarbeit und Sozialarbeit war die Tagung ausgebucht. Organisiert wurde die Tagung am 18./19. April 2016 von den beiden Klagenfurter Jugendzentren Youth Point Don Bosco Siebenhügel und Jugendforum Mozarthof, dem Netzwerk Offene Jugendarbeit Kärnten in Kooperation mit der Beratungsstelle Extremismus. 

Das Netzwerk Offene Jugendarbeit Kärnten wurde 2014 in Zusammenarbeit mit dem Landesjugendreferat Kärnten gegründet und dient seitdem als Plattform für Wissens- und Informationsaustausch. Jugendrelevante Themen und gesellschaftliche Entwicklungen aufzugreifen und in Hinblick auf ihren Tätigkeitsbereich zu bearbeiten ist eine der Hauptaufgaben der Offenen Jugendarbeit. Gerade deshalb und wegen ihrer Grundprinzipien wie Offenheit, Niederschwelligkeit und Freiwilligkeit ist die Offene Jugendarbeit hervorragend geeignet inklusiv zu wirken.

(sv/red)

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