Impuls am Sonntag

von Pater Herbert Salzl, Evangelium Mk 1, 1-8: Gott kommt - was für eine gute Nachricht!

GOTT kommt – was für eine gute Nachricht!

Wir hören vom Anfang. Was ist der Anfang der guten Nachricht, von dem uns heute der Evangelist Markus berichtet? Dass GOTT kommt! ER ist unterwegs, ER kommt uns entgegen und ER kommt auf uns zu. Ein wirkliches Evangelium – eine wirklich gute Nachricht.

Die Aufforderung, IHM den Weg zu bereiten, lädt ein, dass wir uns vorbereiten auf SEINE Ankunft. Dazu ist der Advent da. Heuer ist vielleicht mehr Zeit für Ruhe und Besinnung, als manchen lieb ist. Aber der Advent ist eine aktive Zeit: Mach gerade, was krumm ist in deinem Leben. Ebne Wege, die durch Streit, Lüge und Missgunst verstellt sind und suche die Herzen anderer zu berühren. Trotz Pandemie und Sicherheitsabstand.

GOTT kommt! Damals haben die Menschen auf diese Botschaft hin ihre Sünden bekannt und sich taufen lassen. Getauft sind wir Christen und viele auch gefirmt, also mit HEILIGEM GEIST beschenkt. Geschenke spielen in der Zeit vor Weihnachten eine besondere Rolle und viele machen sich darüber Gedanken. Besonders machen Geschenke aber nicht die Verpackung, sondern der Inhalt. Was macht uns Besonders? Was wir tun, wie wir übereinander denken und reden und wie wir einander begegnen. Bekennen wir, was wir uns, unseren Mitmenschen und GOTT bisher schuldig geblieben sind, werden wir einander zum Geschenk und so zum GOTTES-Geschenk für die Welt.
Nützen wir dazu den Advent. Denn: GOTT kommt – was für eine gute Nachricht!

(Pater Herbert Salzl SDB, Pfarrer in Klagenfurt St. Josef-Siebenhügel)

Impuls am ersten Adventsonntag, Evangelium Mk 1,1-8:

In der Wüste: Das Auftreten des Täufers
Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Gottes Sohn.
Wie geschrieben steht beim Propheten Jesaja - Siehe, Ich sende meinen Boten vor dir her, der deinen Weg  bahnen wird. Stimme eines Rufers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade Straßen! -, so trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte eine Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden.
Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig.
Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Riemen der Sandalen zu lösen.
Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

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