Impuls am Sonntag

von Sonja Rubel zu Lk 21,5-19: Der Anfang der endzeitlichen Not
Sonja Rubel, Salesianische Jugendbewegung

Das Leben ist ein wunderschönes Geschenk, welches wir mit Familien, Freunden, Leidenschaften und Träumen genießen dürfen. Dennoch habe ich manchmal das Gefühl, dass mein Leben ins Wanken kommt und einzustürzen droht. Dies müssen keine großen Schicksalsschläge oder einschneidende Erlebnisse sein, oft reicht eine Kleinigkeit wie ein Streit unter Freunden, eine bevorstehende Prüfung, Stress im Alltag oder im Beruf und man hat schon das Gefühl unser Leben wirft uns aus der Bahn und wir kommen nicht mehr hinterher um es aufrecht zu erhalten.

In unserer schnelllebigen Welt sind dies normale Gefühle mit denen wir lernen müssen umzugehen. Ich nehme mir schon lange vor, dass diese Momente nicht mein Leben bestimmen dürfen. Jedoch muss ich mir eingestehen, dass dies nicht immer so leicht ist wie ich es gerne hätte.

Ich habe jedoch festgestellt, dass jeder Moment des Wankens auch eine neue Stütze mit sich bringt, welche einen aufrecht erhält oder sogar eine Zeit lang trägt. Diese Stützen können Menschen sein die wir lieben, neue Bekanntschaften die wir machen, Tiere die uns Zuneigung schenken, Träume die wir erreichen wollen, oder auch der Glaube an Gott.
Diese Stützen geben uns im Leben halt, damit wir standhaft bleiben können. Denn wenn wir standhaft bleiben, werden wir das Leben gewinnen.

(Sonja Rubel, Salesianische Jugendbewegung)

Impuls zu Lk 21,5-19

Der Anfang der endzeitlichen Not
Als einige darüber sprachen, dass der Tempel mit schön bearbeiteten Steinen und Weihegeschenken geschmückt sei, sagte Jesus: Es werden Tage kommen, an denen von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleibt, der nicht niedergerissen wird.
Sie fragten ihn: Meister, wann wird das geschehen und was ist das Zeichen, dass dies geschehen soll? Er antwortete: Gebt Acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es! und: Die Zeit ist da. - Lauft ihnen nicht nach! Wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch nicht erschrecken! Denn das muss als Erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort. Dann sagte er zu ihnen: Volk wird sich gegen Volk und Reich gegen Reich erheben. Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben; schreckliche Dinge werden geschehen und am Himmel wird man gewaltige Zeichen sehen. Aber bevor das alles geschieht, wird man Hand an euch legen und euch verfolgen. Man wird euch den Synagogen und den Gefängnissen ausliefern, vor Könige und Statthalter bringen um meines Namens willen. Dann werdet ihr Zeugnis ablegen können. Nehmt euch also zu Herzen, nicht schon im Voraus für eure Verteidigung zu sorgen; denn ich werde euch die Worte und die Weisheit eingeben, sodass alle eure Gegner nicht dagegen ankommen und nichts dagegen sagen können. Sogar eure Eltern und Geschwister, eure Verwandten und Freunde werden euch ausliefern und manche von euch wird man töten. Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden. Und doch wird euch kein Haar gekrümmt werden. Wenn ihr standhaft bleibt, werdet ihr das Leben gewinnen.

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