Impuls am Sonntag

von Pater Josef Szigeti zu Lk 20,27-38: Die Frage nach der Auferstehung der Toten
Pater Josef Szigeti, Unterlwatersdorf

Jesus geht auf die Frage der Sadduzäer, wessen Frau sie einmal sein wird, gar nicht ein. Es geht um die Frage nach Leben und Tod. Ist mit dem Tod alles zu Ende oder haben wir Zukunft? Jesus Christus hat auch uns in seine Auferstehung mithineingenommen. Wie er, so werden auch wir weiterleben, auferstehen.

Gott hat zu uns für immer Ja gesagt, nicht nur für ein paar Jahrzehnte. Das ist unser christlicher Glaube, der uns Hoffnung und Zukunft verspricht. Jesus Christus ist die Garantie dafür. Unser Gott, so hören wir in der Botschaft heute, ist kein Gott von Toten, sondern von Lebenden.

(Pater Josef Szigeti, Unterwaltersdorf)

Impuls zu Lk 20, 37-38

Die Frage nach der Auferstehung der Toten
Von den Sadduzäern, die bestreiten, dass es eine Auferstehung gibt, kamen einige zu Jesus und fragten ihn: Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen verschaffen. Nun lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos. Da nahm sie der zweite, danach der dritte und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterließen keine Kinder, als sie starben. Schließlich starb auch die Frau. Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt. Da sagte Jesus zu ihnen: Die Kinder dieser Welt heiraten und lassen sich heiraten. Die aber, die gewürdigt werden, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, heiraten nicht, noch lassen sie sich heiraten. Denn sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und als Kinder der Auferstehung zu Kindern Gottes geworden sind. Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt. Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn leben sie alle. 

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