Impuls am Sonntag

von Anika Möbius zu Joh 16,12-15: Das Kommen des Geistes

Das heutige Evangelium am Dreifaltigkeitssonntag ist ein Abschnitt aus den Abschiedsreden von Jesus. Wir haben also so etwas, wie einen kleinen Rückblick in die Zeit vor dem Tod und der Auferstehung Jesu. Jesus möchte seine Jünger auf das Kommende vorbereiten und ihnen mit seinen Worten Zuversicht und Trost spenden. Er spricht davon, dass der Geist der Wahrheit zu ihnen kommen wird und dieser sie in der ganzen Wahrheit leiten wird, um sein Werk zu verstehen und es weiterführen zu können.

Ich glaube, dass es für die Jünger ziemlich schwierig gewesen sein musste. Sie hatten kaum Informationen und wussten nur, dass etwas geschehen wird, was sie nicht verstehen werden, solange der Geist der Wahrheit nicht zu ihnen kommt. So wurde die Geduld der Jünger vermutlich auf eine harte Probe gestellt, da Jesus ihnen auch keinen genauen Zeitpunkt genannt hat.

Ich glaube, dass das viel Vertrauen gebraucht hat. Vertrauen in Jesus und seine Worte, dass wirklich wahr wird, was er sagt. Vertrauen in sich selbst, dass man geduldig bleibt und Vertrauen auf Gott und den heiligen Geist, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

(Anika Möbius, Salesianische Jugendbewegung)

Impuls zu Joh 16,12-15

Das Kommen des Geistes und neue Begegnung mit Jesus
Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden. 

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