Impuls am Sonntag

von Br. Günter Mayer zu Joh 2, 1-11: Die Hochzeit zu Kana
Bruder Günter Mayer SDB

Wer schon Feste organisiert hat, weiß, wie peinlich das sein kann, wenn zu wenig Essen und Getränke vorrätig sind. Dann ist man froh, wenn es die Möglichkeit gibt, Nachschub zu bekommen.

Interessant ist, dass Johannes eine Hochzeitsfeier in den Vordergrund stellt, eine Hochzeit unter vielen jener Zeit. Die fröhliche Feierstimmung ist ein treffendes Bild für die Offenbarung vom wahren Gott und wahrem Mensch, auch wenn der Wein für eine kurze Zeit ausgegangen ist.

Denn Wunder können dort geschehen, wo der Mensch für das Heilsgeschehen Gottes offen ist. Das Evangelium gibt uns durch Maria den Hinweis: „Was er euch sagt das tut.“ Denn, wie sich das Wasser in Wein verwandelt hat, so soll sich unser Leben in eine Fülle verwandeln, um Anteil zu bekommen vom Krug, den der Herr für uns bereitet hat. Jesus spricht: „Alles, um was ihr in meinem Namen bitten werdet, werde ich tun.“ (Joh. 14,15)

(Bruder Günter Mayer SDB, Don Bosco Mission Austria)

Impuls zum Sonntagsevangelium Joh 2,1-11

Das erste Zeichen Jesu in Kana in Galiläa
Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungssitte der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand.  Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist! Sie brachten es ihm. Dieser kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn.

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