Impuls am Sonntag

von Jon Ezeruo zu Mk 8,27-35: Entdeckung der wahren Identität von Jesus

Es fällt uns nicht leicht, zu verstehen wer Jesus ist. Er wird als normaler Mann, Retter, Freund, Wundertäter, als nette Person, die den Menschen Gutes tut usw. gesehen. Auch zur Zeit Jesu ging es den Menschen ähnlich.

Wir können Jesus kennen lernen, wenn wir etwas über ihn hören oder über ihn lernen. Das Wissen über Jesus reicht aber nicht aus. Manche mögen in die Kirche gehen und religiöse Dinge tun, kennen ihn aber nicht. Um ihn wirklich zu kennen, müssen wir ihm begegnen.

Das können wir überall dort, wo er gebraucht wird: in der Kirche, im Gefängnis, in Obdachlosenheimen, Bars, unter den Armen, den Jugendlichen, den Kranken, den Verlassenen, den Sündern, am Kreuz usw. Auch mit Jesus entsteht eine tiefe Beziehung durch die bewusste Entscheidung Gottes Gegenwart zu suchen.

In der Begegnung mit Jesus können wir auch unser Kreuz tragen. Das Tragen des Kreuzes muss keine große, schwierige Aufgabe sein. Don Bosco sagte zu seinem Schüler Dominikus Savio: "Mein Sohn, um ein Heiliger zu sein oder unser Kreuz zu tragen, müssen wir in den täglichen Aufgaben treu sein und die kleinen Dinge auf außergewöhnliche Weise tun".

(John Ezeruo SDB, Ausbildungsgemeinschaft der Salesianer Don Boscos)

Impuls zum Sonntagsevangelium Mk 8, 27-35

Das Christusbekenntnis des Petrus und die erste Ankündigung von Leiden und Auferstehung Jesu
Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Auf dem Weg fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Christus! Doch er gebot ihnen, niemandem etwas über ihn zu sagen. Dann begann er, sie darüber zu belehren: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er muss getötet werden und nach drei Tagen auferstehen. Und er redete mit Freimut darüber. Da nahm ihn Petrus beiseite und begann, ihn zurechtzuweisen. Jesus aber wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Tritt hinter mich, du Satan! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.

Nachfolge und Selbstverleugnung
Er rief die Volksmenge und seine Jünger zu sich und sagte: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen und um des Evangeliums willen verliert, wird es retten.

 

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