Impuls am Sonntag

von Christiane Liebl zu Mt 28,16-20: Dreifaltigkeitssonntag - Trinitatis

"Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ (Joh 17,21)

Auf dem Tisch liegen drei Blätter, die eine Einheit bilden. Ganz links steht „Vater“, in der Mitte „Heiliger Geist“ und rechts „Jesus“. Faltet man sie zusammen, so ist Gott Vater der Ursprung, der Heilige Geist die Verbindung (die Liebe zueinander) und Jesus im Vordergrund und Fokus. Diese Liebe im Himmel und auf Erden ist die einzige Kraft, die uns trägt bis ans Ende der Welt.

Jesu Geburt zu Weihnachten, sein Tod zu Ostern, seine Himmelfahrt und der Pfingstgeist sind lebendige Zeichen dieser Einheit, in die auch wir hineingeboren sind. „Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir.“(Apg 17,28). Wenn ich darüber staune, dass da einer ist, der mich an-sieht und der es gut mit mir meint, dann beginnt Liebe zu wachsen, zu Gott und zu den Menschen. In diesem Staunen, dieser neuen Wahrheit in mir, liegt zugleich das Danken: „Danke, dass es dich gibt.“

Lassen wir uns im Glauben, mit Hilfe des Heiligen Geistes stärken. Von Gott haben wir auch heute den Auftrag und die Vollmacht, alle Menschen darüber zu unterrichten, wer Er ist und was es bedeutet, Ihm zu folgen.

Bitten wir Gott, dass er uns den Weg zeigt, wohin wir gehen sollen um diese Einheit zu leben – zu wem wir Ihn tragen dürfen, ob ins Büro, zum Nachbarn oder in die eigene Familie, wo wir verkünden dürfen, was es bedeutet, Ihm zu folgen, damit wir erfüllen, was uns Don Bosco aufgetragen hat: Wir sind dazu geboren, um anderen zu helfen!

Die Dreifaltigkeit begleitet uns ewig, von der Taufe, die gespendet wird im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes, wann immer wir das Kreuz über uns zeichnen, bis in alle (End-)Herrlichkeit.

(Christiane Liebl SMDB, Provinzkoordinatorin 2011-2020)

Impuls zum Sonntagsevangelium Mt 28,16-20
Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel.
Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

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