Impuls am Sonntag

von Pater Hermann Sandberger Mk 1,12-15: Erster Fastensonntag: "Kehrt um und glaubt an das Evangelium!"

Zu Beginn der 40 Tage werden wir eingeladen, uns wie Jesus vom Geist in die Wüste führen zu lassen. Wenn manches wegbricht, so wie jetzt in dieser Zeit des Lockdowns, können wir mehr uns selber begegnen. „Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm,“ heißt es. Hier wird auch eine Aussage über den Menschen gemacht. Beides steckt in uns – das wilde Tier und der Engel. Beides dürfen wir bejahen, aber diese Spannung in uns neu zu ordnen ist ein Anliegen der kommenden Wochen.

Dazu ruft Jesus zur Umkehr auf: „Kehrt um!“. Im Griechischen heißt es: Denkt um! Wir können uns die Frage stellen: Worum geht es mir eigentlich? Was will ich? Welches Ziel, welche Ziele habe ich?
Dann sagt er: „und glaubt an das Evangelium!“ Die beiden Lesungen des Sonntags bieten ein schönes Bild für diesen Glauben: Die Arche Noah als Bild für die Taufe. „Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet.“ (1 Petr 3,21). Das Bewusstsein getauft zu sein umgibt mich wie eine unsichtbare Arche, die mich in den Fluten des Lebens rettet.

(P. Hermann Sandberger, Kaplan in der Pfarre Stadlau in Wien)

Impuls zum Sonntagsevangelium, Mk 1,12-15

 Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste. Jesus blieb vierzig Tage in der Wüste und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren und die Engel dienten ihm.
Das Wirken Jesu in Galiläa
Nachdem Johannes ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes  und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!

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