Impuls am Sonntag

von Carina Baumgartner, Evangelium Lk 1, 26-38: „Nimm mein Ja, ich bin des Herren Magd. Mir geschehe wie du es gesagt!“

„Nimm mein Ja, ich bin des Herren Magd. Mir geschehe wie du es gesagt!“

Beim Lesen des Evangeliums musste ich sofort an den Weltjugendtag 2019 in Panama denken, wo es genau um diese Bibelstelle ging. Jeden Tag sangen wir in der Hymne: „Nimm mein Ja, ich bin des Herren Magd. Mir geschehe wie du es gesagt!“ Ziemlich eindrucksvoll, wenn so viele junge Leute voll Begeisterung diese mutigen Worte rufen. Es klang wie ein Glaubensbekenntnis – ein JA, wir sind hier, weil wir an Gott glauben und das Miteinander feiern wollen.

Aber was heißt dieses JA? Ich bin immer wieder beeindruckt von der Antwort der jungen Maria. Immerhin wird sie über einen unglaublichen Plan Gottes informiert und nachdem sie etwas nachgefragt hat, sagt sie zu. Die Bibelstelle zeigt mir, wie sehr Mut und Vertrauen zusammenhängen. Maria hatte großes Vertrauen in den, der diesen Plan mit ihr hatte. Das macht viel aus.

Mir fällt eine mutige Zusage leichter, wenn ich der Person, von der sie kommt, vertraue.
Kennst du das auch? Und diese Frage bringt mich dann auch zu mir und meiner Beziehung zu Gott. Wie groß ist mein Vertrauen? Kann ich auch JA sagen, zu seinen Plänen mit mir?

(Carina Baumgartner, Salesianische Jugendbewegung)

Impuls am vierten Adventsonntag, Evangelium Lk 1, 26-38

Die Ankündigung der Geburt Jesu
Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.  Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn wirst du gebären; dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar gilt, ist sie schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Zurück zur Übersicht

Um die volle Funktionalität unserer Website zu gewährleisten bzw. unser Angebot zu optimieren, setzt unsere Website Cookies. Weiterlesen …