Im Einsatz für die Umwelt

Die Don Bosco Pfarre Klagenfurt St. Josef erreicht zwei Preise beim kirchlichen Umweltpreis 2018.
Kindergarten Marienheim mit dem 3. Platz für "Nachhaltige Beschaffung & Bewirtschaftung". Foto: Markus Langer/ED Wien

Am Montag, dem 18. Juni 2018, wurden im erzbischölichen Palais in Wien die Umweltpreise der katholischen und evangelischen Kirche Österreichs 2018 vergeben.

Der Pfarrkindergarten St. Marienheim gehört zu den Preisträgern - herzlichen Glückwunsch! Andrea Polzer und Annette Zengerer vom Kindergarten durften zusammen mit Pfarrer Pater Herbert Salzl SDB den Preis entgegenehmen.

Im seit 2012 EMAS-zertifizierten Kindergarten St. Marienheim werden 125 Kinder betreut. Seit 2006 wird eine Gruppe davon als Integrationsgruppe geführt. Weiters befindet sich im Haus eine Kindertagesstätte für 15 Kleinkinder.

Das Team ist seit Jahren bemüht, den Kindern und Eltern durch ihre Angebote und ihr Tun den nachhaltigen Umgang mit der Schöpfung zu zeigen. Dazu gehören:

  • Abwechslungsreicher, saisonaler und biologischer Lebensmitteleinkauf. Neben der eigenen Ernte erfolgt der Einkauf auf dem nahegelegenen Bauernmarkt.
  • Eltern und Pfarrangehörige bringen zusätzlich Obst und Gemüse aus ihren Gärten. Was nicht sofort Verwendung findet, wird für den Winter eingekocht. Die Küche des Kindergartens wurde 2013 mit dem Gütesiegel Gesunde Küche der Stadt Klagenfurt ausgezeichnet. Wertschätzenden und nachhaltigen Umgang mit der Schöpfung schon im Kindergarten sehen und erlernen.
  • Die Verwendung von Porzellangeschirr und Gläsern ist selbstverständlich, auch bei Festen und Feiern.
  • Überschüssige Milchprodukte aus den Alten- und Pflegeheimen der Caritas in Klagenfurt werden vom Kindergarten verbraucht.
  • Die Bepflanzung und Ernte einer Kräuterspirale, sowie von Tomaten, Himbeeren, Brombeeren, Ribiseln und Erdbeeren und verschiedenen Obstbäumen wurden durch Gartenspenden der Eltern möglich. Durch den eigenen Grundwasser-Bach mit Gartenbrunnen ist der Wasserbedarf sehr gering.
  • Die Gruppen besuchen Bauernhöfe und Imkereien, damit den Kindern bewusst wird, woher die Lebensmittel stammen. Ebenso finden vier Mal im Jahr waldpädagogische Ausgänge statt.
  • Eine ‚gesunde Jause‘ gibt es mindestens wöchentlich.
  • Elternabende zum Thema Ernährung, Schöpfung und Medienkonsum finden mehrmals im Jahr statt.
  • Größtmögliche Vermeidung von Plastikmüll (z.B. Jause nicht in Plastiksackerln oder Alufolie mitgeben). Ansonsten werden diese den Kindern zur Wiederverwendung wieder mit nach Hause gegeben oder für Bastelarbeiten weiterverwendet.
  • Zwei Mal im Jahr wird ein Flohmarkt veranstaltet und SecondhandKinderbekleidung „gehandelt“ und getauscht.
  • Der Kindergarten kauft kein eigenes Papier ein. Es werden ausschließlich Papierspenden von Firmen und Eltern, sowohl für die Kinder als für das Büro verwendet.
  • Gereinigt wird mit einer umweltfreundlichen Putzmittel-Marke, mit Schmierseife, Essig und Mikrofasertüchern.
  • Die Mehrzahl der MitarbeiterInnen kommt das ganze Jahr über mit dem Fahrrad oder mit Öffis in die Arbeit. Bewusstseinsbildung
  • Durch im Pfarrblatt und der Pfarrwebsite angekündigte öffentliche Vorträge versucht der Kindergarten für das Thema Schöpfungsverantwortung zu sensibilisieren. Bewusstseinsbildend sind auch die Ausflüge mit den Kindern in die Natur und zum Einkauf am gegenüberliegenden Markt. Die Pfarrmessen werden öfters von Kindergartengruppen mitgestaltet, auch mit Schöpfungsthemen wie zum Beispiel Erntedank.

Zum Artikel der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs: HIER

Bei der Preisverleihung der kirchlichen Umweltpreise 2018 wurden auch der Franz von Sales-Garten als vorbildliches Umweltprojekt ausgezeichnet: MEHR 

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