5. Weltkongress in Mornese

Gerda Ritschel berichtet von den Ehemaligen der Don Bosco Schwestern.
Generaloberin Madre Yvonne Reungoat mit Mitgliedern des Weltrates.

Seit 1991 finden im Abstand von sechs Jahren Weltkongresse der EA/FMA mit Wahl des Präsidiums und des Rates statt. Aus allen Teilen der Welt trafen sich die Vorsitzenden und Delegierten, begleitet von jungen EA, zu Beratungen, zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch und zur Wahl des Vorstandes des Weltrates für die nächsten sechs Jahre. Eine große Freude für die 230 Teilnehmer aus 31 Ländern und mit 25 verschiedenen Sprachen war der Ort der Tagung - Mornese im Piemont -, das Dorf, in dem unsere Ordensgründerin Maria Mazzarello geboren wurde und in dem sie einen Großteil ihres Lebens verbrachte. Schon bei der Anreise durch die von Burgen und kleinen Dörfern gekrönten und von Ginsterbüschen, Weingärten und niedrigen Wäldern bewachsenen Hügel des Monferrat spürten wir die besonderen Ausstrahlung dieser Landschaft.

Am ersten Tag lernten wir bei einem Spaziergang durch Mornese die verschiedenen Lebensabschnitte Maria Mazzarellos kennen und feierten am Nachmittag in der Valponasca mit dem Delegierten des Generaloberen Don Eusebio Muñoz und Madre Yvonne Reungoat die hl. Messe. Der Abend war dem Kennenlernen und der Präsentation der Nationen gewidmet.

Am nächsten Tag besuchten wir Turin/Valdocco und feierten in der Maria Hilf Basilika den Gottesdienst mit dem Generaloberen der Salesianer Don Ángel Fernández, der sich nach der hl. Messe liebenswürdig den Fragen und Fotowünschen der Kongressteilnehmer stellte.
Die folgenden Tage waren, teilweise bis tief in die Nacht hinein, ausgefüllt

  • mit den Tätigkeitsberichten der Präsidentin, der Delegierten und der Finanzreferentin des Weltbundes über die Aktivitäten der vergangenen 6 Jahre,
  • mit dem Vortrag mit anschließender Diskussion über das Tagungsthema von Madre Yvonne „Testimoni della gioia nelle periferie del mondo“ („Boten der Nächstenliebe für Menschen am Rande der Gesellschaft“),
  • mit Gruppenarbeiten über das Tagungsthema (Bild 5: Die Gruppe aus Mozambique mit italienischer Betreuung),
  • mit der Neufassung der Statuten und deren Approbation (Bild 6: Abstimmung im Auditorium),
  • mit der Präsentation und Approbation der neuen Regeln für die Wahlen des Präsidiums,
  • mit der Verabschiedung des alten Weltrates (Bild 7: Rätin im Weltrat Gerda Ritschel überreicht Sr. Maria Luisa Miranda eine von Elisabeth Schick künstlerisch gestaltete Erinnerungskerze)
  • und mit der Vorstellung und der Wahl des neuen Präsidiums des Weltrates (Bild 8: Der neue Weltrat der Ehemaligen der Don Bosco Schwestern).
Rätin im Weltrat Gerda Ritschel überreicht Sr. Maria Luisa Miranda eine von Elisabeth Schick künstlerisch gestaltete Erinnerungskerze.

Abschließender Höhepunkt des Weltkongresses war die Teilnahme am großen Jubiläumsfest zum 200. Geburtstag Don Boscos in dessen Geburtsort Becchi mit über 5.000 Jugendlichen aus aller Welt.

Zusammenfassend nehmen wir von diesen Tagen, die erfüllt waren von vielfältigem Austausch, anstrengenden Arbeitseinheiten, fröhlichen Abenden und ergreifenden Gottesdiensten den Auftrag in unseren Alltag mit: „Barmherzig öffnen wir unsere Hände und Herzen für alle, ohne jemanden zurückzuweisen, annehmend, verständnisvoll, verzeihend. Wir schaffen die Möglichkeit für Begegnungen mit jenen, die existenziell, materiell und spirituell am Rande der Gesellschaft leben.“

(Gerda Ritschel)

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