15 jahre Franz von Sales Zentrum

Über Franz von Sales und Don Bosco zum Gemeindezentrum in Klagenfurt.

Bei der Abendmesse am 7. Februar feierte das Franz von Sales Zentrum sein 15-jähriges Bestehen. Das Gemeinde- und Seelsorgezentrum wurde am 23. Jänner 2000 von Bischof Egon Kapellari geweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Am selben Abend wurde auch dem Namenspatrons des Zentrums, dem heiligen Franz von Sales (1567-1622) gedacht. Franz von Sales stammte aus einer adeligen Familie in Savoyen und war Bischof von Genf. Allerdings konnte er im calvinistisch besetzten Genf sein Bischofsamt micht ausüben, sodass er seinen Bischofssitz in Annecy, südlich des Genfer Sees hatte.

Die Aussage des Heiligen "Lieber fehle ich durch zuviel Güte, als durch zuviel Strenge" und seine besondere Hinwendung zu Kindern und Jugendlichen beeindruckten Don Bosco noch 250 Jahre später. Daher benannte er seine im 19. Jahrhundert gegründete Kongregation der Salesianer Don Boscos nach dem Heiligen.

Ganz im Sinne des heiligen Franz von Sales versucht auch das Franz von Sales Zentrum eine Atmosphäre der Liebenswürdigkeit zu pflegen. Vielfältige liturgische Angebote laden zum Besuch des Zentrums ein: die monatliche Abendmesse (immer am 1. Samstag im Monat) mit Agape, der wöchentliche Wortgottesdienst mit anschließendem gemeinsamen Frühstück, das Rosenkranzgebet am Mittwoch, Speisen- und Adventkranzsegnungen, Maiandacht, und Erntedankfest.

Jeden Dienstag Vormittag steht die Eltern-Kind-Gruppe Großeltern, Eltern und Kinder offen und einmal im Monat gibt es ein Kasperltheater.

Für Volksschulkinder gibt es vierzehntägig einen Spiel- und Bastelnachmittag und das große Kinderbasteln vor Weihnachten und Ostern.

Der Franz von Sales Gemeinschaftsgarten, der heuer in die dritte Saison geht, bereichert und ergänzt die Bestimmung des Zentrums als Ort der Begegnung und ist mit der Sandkiste ein beliebter Treffpunkt für Kinder und Mütter.

Ausstellungen und Vorträge ergänzen das Programm. Zahlreiche Begegnungen finden aber auch in den vielen Gruppen statt, die sich bei uns eingemietet haben.

Aufgrund der großen Bautätigkeit im Univiertel soll das Zentrum erweitert werden. Geplant ist ein eigener Kirchenraum, um häufiger Gottesdienste anzubieten und dadurch eine eigene Pfarrgemeinde aufbauen zu können.

(Waltraut Leitner/red)

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