Herzlichen Dank für die Fahrräder

Die Partnerorganisation MIVA half der Schule der Salesianer in Kibusyha/Kongo.
MIVA-Fahrräder bringen Lehrer und Schüler zusammen und sind damit eine wesentliche Hilfe für den Start junger Menschen ins Leben. Foto: MIVA Austria

„Ganz herzlichen Dank für die Fahrräder, sagen die Schüler und Lehrer, die weit weg von der Schule wohnen. Der Schulbesuch hat zugenommen. Ein wahrer Fortschritt“, schreibt Salesianermissionar Pater Johann Kiesling. Er ist Partner der MIVA im Beispielland Kongo im Jahr 2017.

Kipushya, eine Missionsstation der Salesianer Don Boscos, liegt zwei Tagesreisen von der Provinzhauptstadt Lubumbashi entfernt. In der Region fehlt es weitgehend an Infrastruktur. Es gibt kein Telefon; die Missionsstation erzeugt ihren Strom in Solaranlagen selbst. Auf einem Gebiet von rund 10.000 km² gibt es lediglich ein Auto – das MIVA-Auto.

Die Schulen der Salesianer erfreuen sich regen Zuspruchs. Aus einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern kommen Schülerinnen und Schüler in die Volks- bzw. Mittelschule. Die Aufnahmekapazität der Internate ist beschränkt. Darum müssen Schülerinnen und Schüler, auch wenn sie in einigen Kilometern Entfernung wohnen, täglich den Schulweg von zu Hause aus antreten. MIVA-Fahrräder unterstützen sie nun dabei. Und auch Lehrer, die zu Außenstationen pendeln, wurden mit der MIVA-Fahrrad-Aktion mobiler.

Schulbildung ist von zentraler Bedeutung. MIVA-Fahrräder bringen Lehrer und Schüler zusammen, erleichtern das Studium und sind damit eine wesentliche Hilfe für den Start junger Menschen ins Leben.

Durch Pater Kieslings Zeilen kommt zum Ausdruck, dass es nicht nur um die neu gewonnene Mobilität und die nun leichter zu bewältigende Entfernung geht. Vielmehr ist der Gewinn, dass der Schulbesuch zugenommen hat und auch die Aufmerksamkeit und der damit verbundene Lernerfolg gestiegen sind.

Wie wir alle wissen, ist Bildung der Grundstein für eine positive Zukunft. Dieser Grundstein wurde nun gelegt und ist den MIVA-Spendern/innen zu verdanken.

Mobilität ist teilbar: MIVA
Das katholische Hilfswerk MIVA Austria fördert seit 68 Jahren Projekte zur Finanzierung von Transportmitteln für Pastoral- und Entwicklungszusammenarbeit sowie für medizinische Versorgung in den ärmsten Ländern der Welt. 2017 wurden 342 Projekte mit 1.728 Fahrzeugeinheiten in 55 Ländern in der Höhe von 5,3 Millionen EUR Spendengeldern finanziert. Was für die Gemeinschaft wichtig ist, kommt somit dorthin, wo man es braucht: Lebensmittel, Medikamente, Baumaterial. So hat jedes Fahrzeug, das einer fährt, Bedeutung für viele. Die MIVA ist seit vielen Jahren auch Partnerorganisation der Salesianer.

www.miva.at

(presse miva/red)

 

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