Hände und Herzen öffnen

Linzer Altbischof Ludwig Schwarz SDB kritisiert "übertriebene Härte" gegenüber Flüchtlingen.

Eine "übertriebene Härte" gegenüber Flüchtlingen in Europa hat Salesianerbischof Ludwig Schwarz kritisiert. Schwarz erklärte bei der diesjährigen Mostviertelwallfahrt auf den Sonntagberg am Samstag, dem 23. April 2016 von dem immer wieder beschriebenen Notstand "sind wir noch weit entfernt". Als Christ müsse man - besonders in diesem Jahr der Barmherzigkeit - "Hände und Herzen für jene Menschen öffnen, die vor Krieg und Verderben fliehen", zitierte die Diözese St. Pölten Schwarz in einer Aussendung.

Bischof Schwarz erinnerte dabei auch an die Situation auf der griechischen Insel Lesbos, die kürzlich auch von Papst Franziskus besucht worden war. Auf dieser Insel mit 86.000 Einwohnern seien bisher sogar 600.000 Flüchtlinge gestrandet. Die Notleidenden dürfe man als Christ "nicht als Last" sehen, sondern als Chance, sagte er und erinnerte dabei an die Jesusworte "Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan".

Das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Barmherzigkeit soll helfen, so Schwarz, von der Barmherzigkeit Gottes Zeugnis zu geben und das auch im Alltag sichtbar zu machen. Daraus ergebe sich auch die Frage: "Wie stehen wir zu Flüchtlingen?"

(KAP)

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