Gut gezählt: Die neue Ordensstatistik

3.258 Ordensfrauen und 1.666 Ordensmänner leben in Österreich.
Seite an Seite: Salesianer und Don Bosco Schwestern bei Friedensgebet Anfang März in Wien.

In Österreich leben und wirken mit Anfang 2019 exakt 4.924 Ordensleute. Das geht aus einer Statistik der heimischen Ordensgemeinschaften hervor.

Demnach gibt es 3.258 Ordensfrauen und 1.666 Ordensmänner in insgesamt 195 Ordensgemeinschaften (109 weibliche und 86 männliche). Die Statistik weist für die Männer 1.229 Ordenspriester und 412 Ordensbrüder aus. Stichtag für die Statistik war der 31. Dezember 2018.

Die Zahl der Ordensangehörigen in Österreich ist damit bei Frauen wie Männern weiter leicht rückläufig. Signifikant präsentiert sich die Altersstruktur der Frauenorden: Demnach sind 60,1 Prozent der Ordensschwestern in Österreich aktuell älter als 75 Jahre, 18,7 Prozent sind zwischen 65 und 75, 17,9 Prozent zwischen 40 und 65. Nur 3,3 Prozent der Ordensfrauen sind jünger als 40 Jahre. Der Altersdurchschnitt der heimischen Ordensfrauen steigt jedes Jahr leicht an.

Ausgeglichener präsentiert sich die Altersstruktur bei den Ordensmännern: 27,7 Prozent sind älter als 75 Jahre, 17,3 Prozent sind zwischen 65 und 75, 40,5 Prozent zwischen 40 und 65. Immerhin 14,5 Prozent der Ordensmänner in Österreich sind jünger als 40 Jahre.

In den heimischen Ordensgemeinschaften gibt es laut Statistik derzeit 43 Novizinnen und Novizen, davon 18 bei den Frauenorden und 25 bei den Männerorden. 10 Ordensmänner werden voraussichtlich 2019 zu Priestern geweiht.

Vielfältige Aufgaben
Für den Bereich Bereich Gesundheit und Pflege weist die neue Statistik 23 Ordensspitäler. Landesweit gibt es auch 232 Ordensschulen, 163 in verschiedenen Ordensschulvereinen und 26 Ordensschulen im größten Privatschulträger Österreichs, der Vereinigung von Ordensschulen Österreichs (VOSÖ). In den Ordensschulen und Bildungseinrichtungen werden 51.307 Schülerinnen und Schüler unterrichtet und betreut. 28 Bildungs- und Exerzitienhäuser werden von Ordensgemeinschaften geführt.

Salesianer und Don Bosco Schwestern
61 Don Bosco Schwestern und 71 Salesianer kommen aus Österreich. Nicht alle arbeiten in ihrer Heimat. Unter ihnen sind auch Missionare und die beiden emeritierten Bischöfe Alois Kothgasser (Erzdiözese Salzburg) und Ludwig Schwarz (Diözese Linz). Weiters sind österreichische Salesianer und Don Bosco Schwestern sind auch in Deutschland tätig. 

(KAP/red)

 

 

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