Generalkapitel der Don Bosco Schwestern in Zahlen

Das 23. Generalkapitel wirft seine Schatten voraus.

Rom. Das kommende Generalkapitel der Don Bosco Schwestern wirft schon seine Schatten voraus. Die Teilnehmerinnen aus allen Provinzen und allen Kontinenten sind im Generalat eingetroffen. Für den 8. September ist ein Kennenlerntag angesetzt; auch die verschiedenen Kommissionen treffen sich, die sich als Arbeitsgruppen verstehen.
Vom 10. bis 17. September werden geistliche Exerzitien in Mornese, dem Ursprungsort der Ordensgemeinschaft im Piemont, für alle Teilnehmerinnen stattfinden.

Das Generalkapitel trifft sich normalerweise alle sechs Jahre. In dieser Zeit wird Rückschau gehalten und es werden Weichen für die Zukunftsfähigkeit der Ordensgemeinschaft gestellt. Einige Tage sind für die Wahlen der Generaloberin und des Generalrats vorgesehen. Trotzdem versteht sich das Generalkapitel in erster Linie als geistliches Ereignis. Denn viel Gebet wird begleitend nötig sein, damit das, was in diesen Wochen gemeinsam erarbeitet wird, im Leben der Don Bosco Schwestern und allen, die mit ihnen zusammen arbeiten und die ihnen anvertraut sind, fruchtbar werden kann. Thema des aktuellen Generalkapitels: "Mit den Jugendlichen das Evangelium verkünden" (im Deutschen wurde eine überarbeitete Übersetzung des Themas gewählt, die nicht dem genauen Wortlaut im Italienischen entspricht, Anm. der Verfasserin).

Die offizielle Eröffnung wird am 22. September um 10 Uhr sein und kann online über die Website www.cgfmanet.org/capgen verfolgt werden (wie auch aktuelle andere Nachrichten vom Generalkapitel).

 

Das Generalkapitel in Zahlen
Dieses Generalkapitel ist das 23. in der Geschichte des Instituts der Töchter Mariä Hilfe der Christen seit der Gründung im Jahr 1872.

194 Kapitolarinnen nehmen daran teil; 16 von ihnen gehören dem aktuellen Generalrat an, 77 Provinzialinnen, fünf Leiterinnen einer sogenannten Visitatorie (einer Vorstufe zur Provinz=Verwaltungseinheit), sowie 92 Delegierte und vier von der Generalleitung eingeladene Schwestern.

113 der Kapitolarinnen nehmen das erste Mal an einem Generalkapitel teil, 41 zum zweiten Mal, 20 zum dritten Mal, zwölf zum vierten Mal, sechs zum fünften Mal und eine zum sechsten Mal, sowie Schwester Aurelia Rossi, die sogar schon zum siebten Mal an einem Generalkapitel teilnimmt.

Das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen ist 56,4 Jahre.
Fünf Schwestern sind unter 40 Jahren, 19 Schwestern sind zwischen 40 und 50, 34 Schwestern sind zwischen 51 und 55 Jahren, 26 Schwestern sind zwischen 56 und 60 Jahren, 34 Schwestern sind zwischen 61 und 65 Jahren, 29 Schwestern sind zwischen 66 und 70 Jahren und 12 Schwestern sind 70 Jahre und älter.

Das Durchschnitts-Professalter (zwischen sechs und über 50 Professjahren) liegt bei 32,8 Jahren.

Herkunft der Schwestern
Zwölf Schwestern sind gebürtige Afrikanerinnen, während 18 Schwestern aktuell vom afrikanischen Kontinent kommen. 33 Schwestern sind asiatischen Ursprungs, wobei 35 Schwestern aktuell aus Asien angereist kamen. 76 Teilnehmerinnen kommen ursprünglich aus Europa, während aktuell aber nur 74 in Europa wohnen. 73 Kapitularinnen kommen aus Nord- und Südamerika, aber nur 65 haben dort gerade ihren Wohnsitz. Zwei Teilnehmerinnen kommen vom fünften Kontinent, aus Ozeanien.

Wer am Generalkapitel teilnimmt, vertritt die aktuell 12.959 Don Bosco Schwestern in der Welt. In 94 Nationen in allen Kontinenten, wie etwa in 24 Ländern Afrikas (mit Madagaskar) mit 516 Schwestern, in 23 Ländern Nord- und Südamerikas mit 4.031 Schwestern, in 21 Ländern Asiens mit 2.473 Schwestern, in 22 Ländern Europas mit 5.890 Schwestern und in vier Ländern Ozeaniens mit 49 Schwestern.

Alles Zahlen, die ein wenig erahnen lassen von der weltumspannenden Arbeit der Don Bosco Schwestern für benachteiligte Kinder, junge Menschen und Frauen.

(Sr. Birgit Baier)

Zurück zur Übersicht

Um die volle Funktionalität unserer Website zu gewährleisten bzw. unser Angebot zu optimieren, setzt unsere Website Cookies. Weiterlesen …