Gebet um Frieden aktueller denn je

Wiener Maria-Namen-Feier im Zeichen der Verbundenheit mit verfolgten Christen.
Pater Siegfried Müller SDB (re.) mit Salzburger Erzbischof Franz Lackner (Foto:kathbild)

Ganz im Zeichen des Gebets für Frieden in der Welt und für verfolgte Christen standen die diesjährigen Maria-Namen-Feiern im Wiener Stephansdom. Tausende Gläubige versammelten sich am Samstag, 13. und Sonntag, 14. September 2014, zu den mehrstündigen Feiern, die alljährlich von der Gebetsgemeinschaft des Rosenkranz-Sühnekreuzuges (RSK) durchgeführt werden. Seitens der Salesianer Don Boscos hat Pater Siegfried Müller an der Feier teilgenommen.

"Heute ist das Gebet um Frieden aktueller denn je", betonte Kardinal Christoph Schönborn bei der Feier am Sonntagnachmittag und verwies gleichzeitig auf den geschichtlichen Kern der Maria-Namen-Feier: die Befreiung Wiens 1683 "aus höchster Gefahr" und das Gebet um die Freiheit Österreichs in den Nachkriegsjahren.

Die Notwendigkeit des gemeinsamen Gebets für den Frieden in der Welt angesichts zahlreicher Krisenherde unterstrich auch die von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin im Namen von Papst Franziskus verfasste Grußbotschaft. Christen sollten gerade dort Zeugnis geben, wo Gott geleugnet oder durch Gewalt einvernommen und pervertiert werde.

Prozession durch die Innenstadt
Die Maria-Namen-Feier schloss mit einer Prozession durch die belebte Wiener Innenstadt zum Josefsplatz bei der Hofburg. Neben dem Wiener Weihbischof Franz Scharl und zahlreichen Priestern nahm Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter als höchstrangiger Politiker an der gesamten Feier am Sonntag teil. Die beiden Feiern wurden musikalisch maßgeblich von "Ars musica" unter Leitung von Thomas Dolezal gestalten, wobei am Samstag die Loretto-Gemeinschaft und am Sonntag die "KISI-kids" mitwirkten.

(KAP/red)

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