"Friedensbotschafter" wollen keine weiteren Toten im Syrienkrieg

Mir tut der Krieg weh
„Friedensbotschafter“ wollen keine weiteren Toten im Syrienkrieg. Junge Syrer und Österreicher die Plattform „Ambassadors for Peace in Syria“ gestartet. Über das Internet soll ein großes Netzwerk des Friedens entstehen: www.syria-peaceambassadors.org 

Die neue Plattform „Ambassadors for Peace in Syria“ ist eine gemeinsame, interreligiöse Initiative von jungen Syrern und Österreichern für den Frieden in Syrien. Wir laden dazu ein, über den Eintrag auf unserer Website Botschafterin und Botschafter des Friedens für Syrien zu werden. Wir wollen nicht, dass es weitere Tote in diesem Krieg gibt. Mahmoud Al Alabdallah ist einer der Initiatoren: „Mir tut es weh, dass in meinem Heimatland immer noch Krieg ist. Es braucht eine weltweite Bewegung des Friedens.“

Konkret fordern die Initiatoren von „Ambassadors for Peace in Syria“, dass alle Mitunterzeichner das ihnen Mögliche tun, „damit keine Waffen geliefert und die Kämpfe sofort beendet werden.“ Der Aufruf richtet sich insbesondere an Menschen aus Syrien und politische Machthaber. Alle Inhalte der Website sind auf Englisch, Arabisch und Deutsch verfügbar.

Die Salesianer sind für die Jugend da
Die Initiatoren sind vom Freiwilligenprojekt „Don Bosco für Flüchtlinge“ der Salesianer Don Boscos. Die Salesianer unterstützen die Plattform, wie Pater Petrus Obermüller, Provinzial in Österreich, sagt: „Wir denken besonders an die Kinder und Jugendlichen in Syrien und dort in unseren Salesianerhäusern.“ Seit 2015 bietet "Don Bosco für Flüchtlinge" in Wien für 70 geflüchtete Menschen zwischen 16 und 30 Jahren Deutsch-Intensivkurse und Beratung an. Die Mehrzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammt aus Syrien.

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