Fest der Dankbarkeit

Provinzleiterin Sr. Petra Egeling nimmt an den Feierlichkeiten in Turin, Mornese und Nizza Monferrato teil
von links: Sr. Mojca Simenc die Provinzleiterin von Slowenien/Kroatien, Sr. Petra Egeling, Provinzleiterin der deutschsprachigen Provinz und Sr. Hilde Bosmans, die Provinzleiterin von Belgien Nord.

Am 26. April 2022 feiern die Don Bosco Schwestern weltweit das traditionelle „Fest der Dankbarkeit“, um ihrer Generaloberin für ihren Leitungsdienst zu danken. Dieses Jahr finden die Feierlichkeiten - endlich wieder in Präsenz - an den Entstehungsorten des FMA-Instituts in Turin, Mornese und Nizza Monferrato statt. Das Fest ist diesmal Teil des 150. Jubiläums der Gründung des Instituts (1872-2022).

Provinzleiterin Sr. Petra Egeling, die selbst vor Ort ist, erinnert daran, das weltweite „Fest der Dankbarkeit“ als Einladung zu sehen, einander vor Ort zu danken, jenen Personen, mit denen wir zusammenleben und arbeiten, für die wir da sind und die uns am Herzen liegen.

„Kümmere dich um sie: sie sind meine Töchter“

Das Fest steht dieses Jahr unter dem Motto: Sie sind meine Töchter. Don Bosco hatte nicht von Anfang an die Absicht, den weiblichen Zweig seiner Ordensfamilie zu gründen. Erst nachdem Papst Pius IX ihm das wiederholt geraten hatte und er mehrere „Zeichen des Himmels“ erhalten hatte, ließ sich Don Bosco darauf ein…
 

Don Francesia erinnerte sich von Don Bosco gehört zu haben, dass dieser zwei Mal davon träumte, wie er sich auf der Piazza Vittorio in Turin inmitten einer großen Zahl von Mädchen befand, die sich selbst überlassen schienen…. Als sie Don Bosco sahen, umringten sie ihn und riefen ihm zu „Viva Don Bosco!“ Und sie baten ihn, er solle sich um sie kümmern.

Als Don Bosco sich von ihnen entfernen wollte und sie vertröstete, „andere werden sich um sie kümmern“, ließen sie nicht locker. Und eine etwas abseitige Gruppe älterer Mädchen sprach Mitleid erweckend: „Wie Sie sehen, wir sind verlassen!“
Don Bosco erzählt weiter: „Dann sah ich eine vornehme Frau erscheinen, hell strahlend im Gesicht. Sie sprach mit schönen Worten zu mir und ermutigte mich, ihren Wunsch zu erfüllen. Dann sagte sie mir: ‚Kümmere dich um sie: sie sind meine Töchter!‘“

Am 24. Juni 1866, Namenstag Don Boscos, versicherte er im Gespräch mit Don Lemoyne, als dieser vorsichtig nachfragte, ob nicht das Werk erst mit einem weiblichen Zweig, der ihm angehören würde, vollständig wäre, dass auch dies geschehen werde, wenn auch noch nicht sofort…

Und er fügte hinzu, die Schwestern würden „Töchter Mariens, der Helferin“ genannt werden, denn er wollte, dass das neue Institut ein lebendiges Denkmal der immerwährenden Dankbarkeit für die Mutter Gottes sei.

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