Faszination Auslandsvolontariat

18 junge Österreicher/innen sind voller Vorfreude auf ihren freiwilligen Auslandsdienst mit VOLONTARIAT bewegt.
Startschuss für ein spannendes Auslandsjahr: Die jungen VolontärInnen, das Team von VOLONTARIAT bewegt, und Provinzial P. Petrus Obermüller (vorne Mitte) © Benedikt Hageneder

Sie wollen etwas Sinnvolles tun, aktiv mitgestalten, etwas bewegen: 18 engagierte Freiwillige feierten am Samstag dem 4. Februat 2016 im Wiener Salesianum ihre baldige Entsendung in ein Don Bosco Sozialprojekt in Afrika, Asien oder Lateinamerika.

Zwölf Monate lang werden die jungen Erwachsenen im Geiste des Sozialpioniers Don Bosco benachteiligte Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebensweg begleiten und ermutigen. In Straßenkinderprojekten, in Schulen sowie in Jugendzentren der Salesianer Don Boscos werden sie Freizeitangebote gestalten, SchülerInnen bei den Hausübungen zur Seite stehen oder im Unterricht mithelfen.

Organisiert werden die Einsätze vom Verein VOLONTARIAT bewegt - einer Initiative von Jugend Eine Welt und den Salesianern Don Boscos. Unterstützt wird das Programm insbesondere von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und dem Sozialministerium.

Höhepunkt der Sendungsfeier am vergangenen Samstag war der von den angehenden Freiwilligen selbst gestaltete Gottesdienst. Davor konnten die Familien und FreundInnen der VolontärInnen mehr über VOLONTARIAT bewegt und seine Trägerorganisationen erfahren. Die Möglichkeit in die Faszination Auslandsvolontariat einzutauchen, boten Ländervorträge über die aktuellen Einsatzländer Äthiopien, Ecuador, Ghana, Indien, Kolumbien und Malawi.

RückkehrerInnen als „SDG-BotschafterInnen“
Die Sendungsfeier bildet den Abschluss einer sechsmonatigen Vorbereitungszeit, in der sich die Volontär/innen intensiv mit ihrer Motivation, ihren Erwartungen an den Einsatz sowie mit den Themen Entwicklungspolitik, interkulturelle Kommunikation und Rassismus auseinandergesetzt haben.

Zudem stellten sie sich die Frage, was sie durch ihr Engagement bewirken können. „Die VolontärInnen leisten einen aktiven Beitrag, um den Traum Don Boscos von einer besseren Zukunft für Kinder und Jugendliche in aller Welt zu verwirklichen. Sie tragen aber auch aktiv zur Erreichung der im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedeten Nachhaltigen Entwicklungsziele bei“, sagt Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von VOLONTARIAT bewegt.

Die bewusste Auseinandersetzung der VolontärInnen mit der Lebensrealität der Menschen im Einsatzland verändert ihren Blick auf die Welt und ihr Handeln zu Hause. Durch zahlreiche entwicklungspolitische und zivilgesellschaftliche Initiativen treten RückkehrerInnen als „SDG-Botschafter/innen“ auf und schaffen Bewusstsein für globale Themen und die Agenda 2030 in Österreich. 

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