Ein wichtiger Dienst

Viele Winklarner feierten mit Bruno Wagner die Diakonenweihe.
Pfarrer und Salesianerpater Muttenthaler an der Seite von Diakon Wagner.

Es war ein Freudentag für die Diözese St. Pölten: Neun Kandidaten wurden nach umfangreicher Vorbereitung im Stift Melk von Bischof Klaus Küng zu Ständigen Diakonen geweiht. Geweiht wurde auch Bruno Wagner aus der von den Salesianern betreuten Pfarre Winklarn.

Bischof Küng dankte beim Gottesdienst den Diakonen sowie deren Ehefrauen und Familien für ihre Zustimmung. Was von einem Ständigen Diakon erwartet werde, sei nicht einfach. Das Wort Gottes heute so zu verkünden, dass es bei den Menschen Zugang findet und sich ihr Herz für die Geheimnisse des Glaubens öffnet, sei eine große Herausforderung. Vor allem wenn man bedenke, dass insbesondere die jüngeren Generationen oft von ihren Eltern und Familien nichts oder fast nichts an Religiösem mitbekommen hätten und sie sehr häufig in einer Umwelt aufwachsen, die alles andere als religiös geprägt sei.

Bedeutung des Diakonats
Der Diakonat hat sich zu einer wichtigen Stütze und großen Bereicherung der Seelsorge entwickelt. Die Diakone werden sehr gut akzeptiert und ihr Dienste wird mit Freude und Dankbarkeit angenommen. In der frühen Kirchengeschichte waren die Diakone stets sehr bedeutend für die Belebung der Gemeinden gewesen. Dabei haben die Diakone „keine zweitrangige Position“, sondern sind wichtige Mitarbeiter des Bischofs, der Priester, der Familien und Jugendlichen, die für Kontinuität sorgten.

Viele Menschen sehen den Diakon neben dem Priester als Bereicherung der Pfarrgemeinde

Was verändert das Diakonat in Deinem Leben und im Leben Deiner Pfarre?
Die Veränderung meines Lebens hinsichtlich Diakonat hat bereits mit dem Start der Ausbildung begonnen.
Nun meinem inneren Ruf und meiner Berufung zu folgen erfüllt mein leben mit Freude, Dank und auch positiver Spannung. Meine Pfarre Winklarn befindet sich gerade in einer Umstellungsphase ( Bildung Pfarrverband mit Ulmerfeld-Hausmening) weshalb mein Dienst eine gute Ergänzung zu den Tätigkeiten der vielen engagierten Pfarrmitarbeiter und Helfer darstellt .

Was hat Deine Frau, was haben Deine Kinder zum Entschluss gesagt, dass Du Diakon werden möchtest?
Meine Frau und Kinder waren anfangs doch überrascht. Meine Frau hat mir schnell ihre Unterstützung zugesagt und begleitet mich. Ihr ist jedoch auch sehr wichtig, dass ich in der Ausübung des Dienstes das richtige Maß finde. Meine Kinder, die ja schon großjährig sind finden das was der Papa da vorhat sehr interessant und begrüßen den eingeschlagenen Weg.

Wie siehst Du den Stellenwert des Diakons in der Gesellschaft?
Ich werde sehr oft angesprochen und interessiert über meinen Dienst befragt. Viele Menschen sehen den Diakon neben dem Priester als Bereicherung der Pfarrgemeinde, aber auch als Ansprechpartner, dem durch sein Familienleben auch besonderes Verständnis für die konkreten Anliegen und Probleme der Menschen zugetraut wird.

Was macht für dich Freude am Christsein aus?
Es ist dieses " Deus caritas est" - " Gott ist die Liebe " In uns Menschen wirkend führt sie auch zu Freude im Annehmen und Begegnen des Anderen - des Mitmenschen!

(Text und Fotos: Wolfgang Zarl)

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