Ein Salesianerbischof für Santiago

Alberto Ricardo Lorenzelli war zuvor Seelsorger des vatikanischen Sicherheitsdienstes und Zivilschutzes.
Der Papst mahnte Bischof Lorenzelli, seine Herkunft aus einer Familie nicht zu vergessen. Foto: ANS/Vatican

Papst Franziskus hat am Samstag, dem 23. Juli 2019 den neuen Weihbischof für Santiago de Chile, Alberto Ricardo Lorenzelli, geweiht.

An der Zeremonie im Petersdom nahmen auch der Übergangsleiter der Erzdiözese Santiago, Bischof Celestino Aos, und Kardinal Tarcisio Bertone teil, der wie Lorenzelli Salesianer Don Boscos ist. 

In dem für diese Zeremonie offiziell vorgesehenen Predigttext erinnerte der Papst den Kandidaten an die Aufgaben des Bischofsamtes in der Tradition der Kirche. 

Wichtigste Aufgaben eines Bischofs seien das Gebet und die Verkündigung des Evangeliums. Dabei müsse er den Menschen nahe sein und sich besonders um seine Priester und Diakone kümmern - "ohne Bürokratie, sondern direkt persönlich".

Der 65-jährige Lorenzelli, der wie Papst Franziskus aus Argentinien stammt, war zuvor als Seelsorger des vatikanischen Sicherheitsdienstes und Zivilschutzes tätig. Die Nominierung neuer Weihbischöfe für das chilenische Hauptstadtbistum war notwendig geworden, nachdem Franziskus in Folge des Missbrauchsskandals vier der bisherigen sechs Amtsinhaber als vorübergehende päpstliche Verwalter für zurückgetretene Bischöfe in anderen Bistümern eingesetzt hatte.

(KAP)

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