Jungen Flüchtlingen Zukunftsräume eröffnen

Das Don Bosco Flüchtlingswerk eröffnete mit einem Segen sein neues Haus in Wien.
Schwester Maria Maul und Pater Petrus Obermüller danken auch Eva Kern (links), der scheidenden Geschäftsführerin des Flüchtlignswerks.

Bis zu 30 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge finden im Wohnhaus Abraham in Wien ein Zuhause auf Zeit.
In Wien-Inzersdorf wurde am Donnerstag, dem 21. Juni 2018 das neue Wohnhaus für minderjährige Flüchtlinge von Provinzial Pater Petrus Obermüller SDB gesegnet und damit offiziell dem Don Bosco Flüchtlingswerk übergeben.

Pater Petrus: "Gottes Segen für das neue Haus!"

Das zweigeschossige Wohnhaus wurde von der OMS Objekt Management Service GmbH erbaut und wird vom Don Bosco Flüchtlingswerk, einer Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don Bosco Schwestern und von „Jugend Eine Welt“ angemietet.

Die sechs Wohneinheiten sind als Wohngemeinschaften mit Doppel- und Dreibettzimmern, gemeinsamer Küche und Sanitäranlagen für jeweils fünf Personen konzipiert. Die Wohngemeinschaften Noemi und Abraham, die bis dato in getrennten Häusern geführt wurden, finden ab sofort im neuen Wohnhaus eine gemeinsame Heimat.

Ein Haus, wo sich junge Flüchtlinge entwickeln können.

Viel Freude mit dem Leben im neuen Haus

Pater Petrus Obermüller SDB, Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich, betonte, dass das Flüchtlingswerk in seiner Arbeit den Blickwinkel auf die jungen Menschen legt und sie damit groß macht: „Mit dem neuen Wohnhaus ist jetzt Raum geschaffen, wo sich junge Flüchtlinge entwickeln können.“

Für Schwester Maria Maul FMA, Provinzleiterin der Don Bosco Schwestern, ist klar, dass sich auch der Ordensgründer, der Jugendheilige Don Giovanni Bosco (1815-1888) heute mit aller Kraft für minderjährige Schutzsuchende einsetzen und ihnen vor allem Vertrauen schenken würde.

Brot und Salz zum Einstand in das neue Wohnhaus, überreicht von Anton Süss vom Bauträger OMS an Rafael Kirchtag (rechts) als Vertreter des Flüchtlingswerkes.

Reinhard Heiserer, Vorstandsvorsitzender von Jugend Eine Welt, betonte bei seinen Grußworten die Wichtigkeit, jungen Menschen Bildung und Zukunftsperspektiven zu bieten. „Möge dieses Haus für viele junge Menschen ein temporärer Kraftort und Stützpunkt sein, damit sie trotz Ausgrenzung und Fluchterfahrungen zukunftsgerichtete Angebote und Möglichkeiten erhalten, positive Lebensperspektiven zu entwickeln und so Akteure einer gelungenen Integration werden.“

Ein besonderer Dank und Applaus erging an Eva Kern, die scheidende Geschäftsführerin des Don Bosco Flüchtlingswerkes für ihre Tätigkeit: „Das neue Haus ist ein nachhaltiges Zeichen ihrer Arbeit für die jungen Flüchtlinge.“

Abschließend wünschten Sr. Maria und P. Petrus allen Bewohnern und ihren Betreuerinnen und Betreuern viel Freude mit dem Leben im neuen Haus.

(Text und Fotos: presse dbf/don bosco)

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