Ein Fest der Freude

20 Jahre ComeIn und 15 Jahre Don Bosco Flüchtlingswerk
Ein schöner Festtag: Michael Zikeli (Flüchtlingswerk), Angela Morocutti (ComeIn), Kira Höfenstock (Bezirk Liesing) und Provinzial Pater Petrus Obermüller.

Beide Don Bosco Einrichtungen feiern in diesem Jahr ein wichtiges Jubiläum: 20 Jahre ComeIn Jugendzentrum und 15 Jahre Don Bosco Flüchtlingswerk Austria. Ein schöner Grund mit den Jugendlichen und all jenen zu feiern, die uns in so vielfältiger Weise über all die Jahre unterstützt haben!

Rund 200 Besucherinnen und Besucher sind unserer Einladung gefolgt und haben gezeigt, dass Jugendarbeit viele wohlwollende und helfende Menschen braucht, um langfristig wirksam zu sein. Eröffnet wurde das Fest durch die beiden Geschäftsführer Angela Morocutti (ComeIn) und Michael Zikeli (DBFW). Nach einer kurzen Begrüßung überließen sie die Bühne den Jugendlichen, die dann in weiterer Folge durch das Fest führten.

Zu den Ehrengästen zählte Pater Petrus Obermüller, Provinzial der Salesianer Don Boscos in Österreich. In seiner Rede gab er Einblick in die Anfänge des ComeIn und des Don Bosco Flüchtlingswerks. In beiden Einrichtungen seien die Willkommenskultur, die Sinnstiftung und der Familiengeist das, was sie auszeichne. Den Jugendlichen zu vermitteln, das Geschenk des Lebens anzunehmen, sei dabei von zentraler Bedeutung.

Margit Pollheimer-Pühringer, eines der Gründungsmitglieder des Don Bosco Flüchtlingswerks und erste Geschäftsführerin, spannte in ihrer Rede den Bogen von den Anfängen bis heute.

Das Projekt Tobias, ein Freizeitprojekt für junge Flüchtlinge im Burgenland und später auch in Traiskirchen, waren die ersten Projekte, des formal in 2002 gegründeten Flüchtlingswerks.
2004 mit der Gründung des Wohnheims hier in Inzersdorf, habe dann die Beherbergung junger Flüchtlinge begonnen, jener Teil der Arbeit, den wir in diesem Jahr feiern. Immer wieder treffe sie zufällig ehemalige Bewohner, so Pollheimer-Pühringer weiter, und es sei jedes Mal schön zu erleben, wie das Don Bosco Flüchtlingswerk dazu beigetragen habe, ein gelungenes Leben zu ermöglichen.
Sie verwies in ihrer Rede auch auf nationale und internationale Aspekte von Migration und Flucht. Es sei nach wie vor unsere Verantwortung für die jungen Flüchtlinge da zu sein, schloss sie ihre Ansprache.

 

Kira Höfenstock BA, Jugendvertreterin des 23. Bezirks und stellvertretend für den Bezirksvorsteher gekommen, wies in ihrer Ansprache auf ein anderes wichtiges Jubiläum in diesem Jahr hin. Vor 30 Jahren wurde die UN Kinderrechtskonvention unterschrieben. Hier im ComeIn Jugendzentrum und im Don Bosco Flüchtlingswerk werde diese Konvention mit Leben gefüllt, Freiräume für Jugendliche geschaffen und Schutz geboten, lobte Frau Höfenstock.

Viel ist seit der Gründung vor 15 Jahren passiert.
Das Don Bosco Flüchtlingswerk hat seit vorigem Jahr in unmittelbarer Nachbarschaft des ComeIn ein neues Haus. Dort sind zwei Wohngemeinschaften für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht. Die Zugehörigkeit beider Einrichtungen zur Don Bosco Familie, das gemeinsame Anliegen für junge Menschen und die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer sind eine gute Basis, um auch in den kommenden 15 Jahren gelingendes Leben für Jugendliche zu ermöglichen.

Don Bosco Flüchtlingswerk 
ComeIn

(karin rotter-lepschi/red)

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