Echte Freude am Evangelium

Die Diözese Innsbruck feierte mit dem emeritierten Erzbischof Kothgasser SDB die traditionelle Chrisammesse.

Gebet, Dienst an den Menschen und Verkündigung der Frohen Botschaft
In seiner Predigt hob Kothgasser entscheidende Eckpfeiler im diakonalen Dienst hervor: „Wir müssen uns die Zeit für das Gebet nehmen, sonst fehlt uns die Kraft. Wir sind Vor-, Mit- und Fürbeter für die Menschen.“ Des weiteren müssten Priester und Diakone mit dem Bischof unter der Führung des Heiligen Geistes die Kirche leiten und Dienst an den Menschen tun. Schließlich verlange das Amt die Verkündigung der Frohen Botschaft. „Das setzt voraus, dass wir selbst echte Freude am Evangelium haben“, betonte Kothgasser. Und er regte an, das Geheimnis der Eucharistie, das den Menschen durch Gott geschenkt wurde, ehrfürchtig und in gläubiger Weise zu feiern. Kothgasser wies außerdem auf den Dienst am Nächsten als zentrale Aufgaben von Kirche hin ¬¬- gerade in dieser schwierigen Zeit: „Wenn Religion nicht für die Menschen eintritt, kann das nicht Religion sein.“

Zuletzt wandte sich der Erzbischof direkt an die anwesenden Priester und Diakone: „Wenn wir heute im Versprechen erneut sagen ‚Ich bin bereit‘, dann soll der Herr wissen, dass er mit uns rechnen kann.“

Fakten zu den Heiligen Ölen und zur Chrisammesse
Chrisam wird verwendet bei Taufe und Firmung, der Priesterweihe und Bischofsweihe, auch bei der Weihe eines Altars, einer Kirche oder der Glockenweihe. Das Krankenöl wird für die Krankensalbung benötigt, das Katechumenenöl für die Salbung der Katechumenen bzw. des Täuflings vor der Taufe. Nach der Chrisammesse werden die heiligen Öle an die Vertreter der Gemeinden bzw. Dekanate übergeben, die sie dann in die Gemeinden bringen.

(presse diözese innsbruck)

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